Auszeichnungen

Carsten Höfer

Gentlemankabarett


Für alle Kabarettbühnen, Firmen und Kulturveranstalter, die von einem hochklassigen und preisgekrönten Kulturprogramm profitieren möchten und vor allen Dingen auch optimalen Service vom Büro des Künstlers erwarten.


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Nicht jeder Künstler kann sich die Auszeichnung "Gentlemankabarett" auf die Fahnen schreiben.
  • Was genau ist Gentlemankabarett?
  • Wo genau liegen Ihre Vorteile, von denen Sie als Kulturveranstalter profitieren können?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um das Publikum wirklich damit zu begeistern?
Das Wichtigste im Überblick:
  • Gentlemankabarett heißt hochkarätige, professionelle Unterhaltung, die auf Humor unterhalb der Gürtellinie verzichtet und die Zuschauer bundesweit begeistert.
  • Wir verwöhnen Sie mit außergewöhnlich umfangreichen Dienstleistungen für Theaterleiter, Kulturmanager und Veranstalter, von denen diese absolut begeistert berichten.
  • Carsten Höfer garantiert hohes professionelles Niveau und ehrliches Geschäftsgebaren, welches durch den „Code of Professional Ethics der GSA (German Speakers Association)“ besiegelt ist.
  • Unser Büro steht für unkomplizierte Terminplanung und zuverlässigen Service bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen.
  • Die preisgekrönte Bühnenpräsenz, die Jury und Zuschauer überzeugen, wird auch Sie begeistern.
  • Sie erhalten direkten und unmittelbaren Kontakt zum Büro des Künstlers. Es gibt keine Umwege über eine möglicherweise unzuverlässige oder unpersönliche Agentur.
  • Zahlreiche professionelle Audio-CD- und Video-DVD-Produktionen, die das Renommee des Künstlers und seiner Arbeiten belegen.
  • einen professionellen, modernen Internetauftritt mit gut gepflegtem, regelmäßigem Fankontakt über Email und facebook.
  • Mit mehr als 15.000 verkauften Büchern in der inzwischen 4. Auflage profitieren Sie von einem erfolgreichen Bestsellerautor-Kabarettisten.

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Icon Zeitungleser
"Carsten Höfer verspricht Gentleman-Kabarett und hält Wort. Intelligente und unaufgeregte Unterhaltung, die auf gängige Klischees und Humor unterhalb der Gürtellinie verzichtet."
- WAZ - Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Dieses Pressezitat bringt den Anspruch von Gentlemankabarettist Carsten Höfer sehr gut auf den Punkt. In all seinen Live-Kabarett-Bühnenprogrammen, den Video-DVDs und Audio-CD-Produktionen, in seinen Büchern und Lesungen finden Sie genau diesen hohen Anspruch wieder, der ihn ganz deutlich von vielen anderen Kabarettisten unterscheidet.
Carsten Höfer


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CARSTEN HÖFER LIVE
Es gibt aktuell vier Live-Kabarettprogramme, die inhaltlich aufeinander aufbauen, und ein Weihnachtsspezial als Bonus zum Ende des Jahres.

Wenn Sie Carsten Höfer zum ersten Mal sehen, dann empfehlen wir Ihnen, mit dem preisgekrönten Erfolgsprogramm FRAUENVERSTEHER - Kabarett für alle, die entweder ein Mann oder eine Frau sind, zu starten. Einen Einblick ins Programm bekommen Sie auf www.frauenversteherdvd.de.


Nach dem FRAUENVERSTEHER baut das von der Presse hochgelobte Live-Programm TAGESABSCHLUSSGEFÄHRTE - Kabarett für alle, die eine Beziehung haben oder Single sind, direkt auf dem FRAUENVERSTEHER auf. Wenn Sie FRAUENVERSTEHER live erlebt haben, werden Sie den TAGESABSCHLUSSGEFÄHRTEn lieben! Das Video dazu finden Sie auf
www.tagesabschlussdvd.de.

Das dritte aktuelle Live-Programm vervollständigt eine einzigartige Live-Trilogie der besonderen Art. Sie sollten sich das Programm SecondhandMANN - Gebrauchte Männer lieben besser! als Krönung und Sahnehäubchen gönnen. Mehr Infos auf
www.secondhandmann.de.


Ganz neu gibt es das Programm EHE-MÄN - Superhelden für den Hausgebrauch! Lange erwartet und endlich auf der Bühne! Das allerneueste Programm, bald auch in Ihrer Stadt? Erste Infos dazu finden Sie unter www.ehemän.de.


Exklusiv und nur in der Vorweihnachtszeit verwöhnt Sie Carsten Höfer jetzt ganz neu mit dem WeihnachtsVersteher - Kabarett für alle, die entweder Weihnachten lieben oder lieber nicht. Alle Infos dazu auf www.weihnachtsversteher.de.



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Ihre 12 großen Vorteile, wenn Sie Ihre Zuschauer mit Carsten Höfer verwöhnen:
Einige besonders kritische und anspruchsvolle Theaterleiter und Kulturmanager baten uns darum, einmal fünf gute Gründe zu nennen, warum sie Carsten Höfer buchen sollten. Wie Sie ja vielleicht inzwischen auch schon wissen, arbeiten wir im Büro bei Carsten Höfer schneller, professioneller und unkomplizierter, als viele Agenturen.
Daher haben wir nicht nur fünf, sondern insgesamt zwölf große Vorteile gefunden, von denen Sie profitieren, wenn Sie Ihre Zuschauer mit den Programmen von Carsten Höfer verwöhnen. Diese zwölf großen Vorteile haben wir uns nicht selber ausgedacht, nein, sie wurden uns von anderen Veranstaltern genannt, die teilweise schon seit Jahren immer wieder neu erfolgreich mit uns zusammen arbeiten. Schauen Sie sich diese 12 großen Vorteile hier im Überblick an, weiter unten gehen wir noch detaillierter darauf ein, so dass Sie ganz genau wissen, was diese Vorteile im Einzelnen konkret für Sie Gutes bewirken.
  • Vorteil Nr. 1: Carsten Höfer ist unkompliziert und zuverlässig!
  • Vorteil Nr. 2: Keine GEMA Gebühren!
  • Vorteil Nr. 3: Keine Agenturgebühren!
  • Vorteil Nr. 4: Exklusive Fanbetreuung – eigener bundesweiter Fanpool.
  • Vorteil Nr. 5: Keine Portokosten!
  • Vorteil Nr. 6: Werbematerial ist gratis und fertig bedruckt!
  • Vorteil Nr. 7: Unser Büro arbeitet extrem schnell.
  • Vorteil Nr. 8: Ihre Planungssicherheit ist unser Ziel
  • Vorteil Nr. 9: Ein ausverkaufter Saal ist sehr wahrscheinlich.
  • Vorteil Nr. 10: Sie gewinnen Stammgäste und neue Zuschauer.
  • Vorteil Nr. 11: Publikum und Presse sind gleichermaßen von der intelligenten Kunst Carsten Höfers begeistert.
  • Vorteil Nr. 12: Sie profitieren vom direkten Kontakt zu Carsten Höfers Büro.

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Die Bücher - Bestseller
Der Buchbestseller FRAUENVERSTEHER - Das Buch für alle, die entweder ein Mann oder eine Frau sind öffnete Carsten Höfer die Tür zu bundesweiten Lesungen, auch dafür können Sie Carsten Höfer buchen.
Achtung:
„Miteinander reden“ kann Ihre Beziehung gefährden!
Männer und Frauen reden auf ganz unterschiedliche Art und Weise.
Innerhalb der jeweiligen Geschlechtergruppen funktioniert das gut. Daher verstehen sich Frauen untereinander ja auch so hervorragend. Männer untereinander verstehen sich auch prima.
Label BestsellerBuch FRAUENVERSTEHER seitlichProblematisch wird es immer dann, wenn Mann und Frau versuchen, miteinander zu reden. Warum das so ist und was Sie Lustiges tun können, um Ihre Beziehung noch schöner und humorvoller zu gestalten, das erfahren Sie im Bestseller.


FRAUENVERSTEHER - Das Buch für alle,
die entweder ein Mann oder eine Frau sind.
ZDF Moderatorin Susanne Conrad empfiehlt das Buch mit den Worten: „Das Buch zeigt wertvolle Tipps, wie man tatsächlich miteinander kommuniziert.
Ich darf schonmal verraten, dass der Humor dabei nicht zu kurz kommt. Betreiben Sie Ihre Studien weiter Herr Höfer, wir können nur davon profitieren.“
Label amazonDas hochgelobte Buch führt viele Wochen lang die amazon Bestsellerlisten "Geschenkbücher für Männer, Frauen und Singles" an und ist in der mittlerweile vierten Auflage weiterhin ein Bestseller.

TAGESABSCHLUSSGEFÄHRTE – Das Buch für alle, die entweder eine Beziehung haben oder Single sind
Verliebt, verlobt, verheiratet...
dann Scheidung und trübes Single-Dasein? Nein, Danke! In seinem zweiten Buch geht Kabarettist und Beziehungsexperte Carsten Höfer der Frage nach, wie Mann und Frau die verschiedenen Phasen ihrer Beziehung humorvoll meistern können und frischgebackene Singles nach einer Trennung zu erfolgreichen und fröhlichen TAGESABSCHLUSSGEFÄHRTEN werden. TAGESABSCHLUSSBUCHMit geistreichem Witz zeigt dieses Buch, dass das Verhältnis zwischen Frauen und Männern auch herrlich unkompliziert sein kann.

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Was sagen die Zuschauer?
Bevor wir Ihre 12 großen Vorteile im Detail anschauen, möchten wir einige Zuschauer bei Carsten Höfer live zu Wort kommen lassen. Drücken Sie jetzt auf den »Play«-Knopf, um den entsprechenden Videoclip abzuspielen!
„Wir finden seine Mimik gigantisch, damit drückt er unheimlich viel aus ... Er spricht den Leuten aus dem Herzen.“

„Viel gelacht, viel Spaß ... weil es ein Kabarett mit Niveau ist, Comedians der etwas unterhalb der Gürtellinie verlaufenden Gespräche mag ich gar nicht und das hier gefällt mir sehr gut.“

„Immer wieder gut. Witzig, charmant, sehr bestechend, ehrlich ... kann ich nur empfehlen.“

„Super! ... auf jeden Fall hingehen ... ganz toller Mann ... das Programm ist super!“

„Super ... er macht das auch total toll, mit der ganzen Mimik, wie das so rüberkommt, echt klasse.“

„Sehr gut! ... ich kann das grundsätzlich nur weiterempfehlen ... altersunabhängig ... man kann ein breites Publikum damit ansprechen.“

„Super, ist ganz klasse, total witzig ... ich fand alles super!“

„Ganz wunderbar ... er spricht uns aus dem Herzen ... so dass einer von Herzen lachen kann.“

„Bin jetzt zum zweiten Mal schon in seinem Programm ... sehr realitätsnah, sehr anschaulich und wenn man Mann oder Frau ist, ist man automatisch mit im Thema und kann was für sich mitnehmen.“

„Wir haben den FRAUENVERSTEHER schon gesehen, letztes Jahr, war auch total super und deswegen jetzt den TAGESABSCHLUSSGEFÄHRTEN.“

„In schlechten Zeiten und in so einer blöden Welt, wie wir teilweise leben, ist Carsten Höfer einer von denen, der ein bisschen Hoffnung gibt, dass alles gut wird.“

„Gut beobachtet alles, ich finds schon bemerkenswert ... ich würde gern ganz viel davon hören, ich glaube, der hat noch ganz viel drauf ... super getroffen, ich genieße es sehr!“

„Am besten gefällt mir eigentlich, dass er die ganz wesentlichen Punkte und die Unterschiede zwischen Mann und Frau einfach immer auf den Punkt bringt.“

„Ein sehr unterhaltsamer Abend ... ich würde empfehlen: Guckt's Euch an und amüsiert Euch!“

„Sehr gut, sehr erfrischend ... kann ich nur empfehlen ... er gibt auch hilfreiche Tipps, das muss man schon sagen.“

„Sehr lebendige Art darzustellen, wie Männer und Frauen miteinander umgehen und eine sehr amüsante Art.“

„Es geht nicht unter die Gürtellinie, was mich so überrascht hat, normalerweise geht das ja bei solchen Sachen ab und zu so auch unter die Gürtellinie und das ist bei ihm nicht der Fall.“

„Ist nicht so irgendwie platter Humor, sondern auch was hintergründiges, ist genau meine Richtung.“

„Er kann absolut die Frauen verstehen, was sie sagen und was sie denken ... ein netter attraktiver junger Mann, den man sich gerne wieder anschauen möchte ... wenn ich eine Note geben müsste: 1+ ... ich kann es nur empfehlen, auf jeden Fall!“

„Da muss man schon ne Gabe für haben um so etwas drauf zu haben ... er trifft mein Komikzentrum ziemlich genau, ich konnt nicht mehr.“

„Mir gefällt's gut, ich bin heute das zweite Mal hier, ich habe das erste Programm auch schon gesehen und ich kann's nur jedem wirklich empfehlen.“

„Die Sache mit der Kommunikation, die war schon ziemlich auf den Punkt, das fand ich sehr erhellend.“

„Es ist einfach nur schön und die Gestik und Mimik ist noch das Tüpfelchen auf dem ‚i‘.“



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Hier Ihre 12 großen Vorteile im Detail:
Vorteil Nr. 1: Carsten Höfer ist unkompliziert und zuverlässig!
Anne von PapenEr hat keine Allüren und kaum technischen Aufwand.

„Carsten Höfer ist unkompliziert, verbindlich und zuverlässig. Die Zusammenarbeit mit ihm ist stressfrei und macht Spaß.“ - Anne von Papen (Theaterleiterin Kreativ-Haus in Münster - 140 Sitzplätze)
Vorteil Nr. 2: Keine GEMA-Gebühren!
Icon NO GEMA!
Carsten Höfer singt nicht, macht reines Wortkabarett und hat sämtliche Musikeinspielungen für den Einlass und die Pause bei seinen Programmen mit den Lizenzprodukten von Magix Music Maker selbst erstellt, ist kein Mitglied der GEMA und verwendet keine GEMA-pflichtigen Titel. So sparen Sie eine Menge Geld und haben keinen Stress mit nervigen GEMA-Listen.
Vorteil Nr. 3: Keine Agenturgebühren.
Seit Jahren leitet Carsten Höfer sein eigenes Agenturbüro mit einigen wenigen zuverlässigen Mitarbeitern. Die Vorteile für Sie liegen klar auf der Hand: Sie sparen Zeit und Geld, haben direkten Kontakt zum Künstler, alles geht schneller, unkomplizierter und zuverlässiger und Sie zahlen keine zusätzlichen Gebühren für eine Agentur.

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Vorteil Nr. 4: Exklusive Fanbetreuung – eigener bundesweiter Fanpool.
Mehrere tausend Fans von Carsten Höfer werden von uns bundesweit regelmäßig und ganz individuell darüber informiert, wenn ein Auftritt in der Nähe jedes einzelnen Fans stattfindet. Wie wir das machen, erfahren Sie in diesem Video:
Vorteil Nr. 5: Keine Portokosten
für die für Sie verschickten Plakate und Werbematerialien. Das Büro von Carsten Höfer verpackt und verschickt sämtliche Post für Sie GRATIS und auf Kosten unseres Büros.
Vorteil Nr. 6: Werbematerial gratis und fertig bedruckt!
Plakate, Presseinfos und Postkarten werden auf Wunsch exklusiv mit Ihrem Wunschtermin gedruckt – alles auf Kosten von Carsten Höfer und gratis für Sie. Dies ist sicher eine sehr seltene und besonders positive Dienstleistung unseres Büros, die viele kaum glauben können. Aber es ist wirklich so: Wir bedrucken sämtliche Presseinfos, A3 Plakate, Flyer und Postkarten mit Ihrem Wunschtermin und den Daten Ihrer Bühne für Sie GRATIS und auf unsere Kosten. So erhalten Sie professionell und fertig bedrucktes Material. Sie brauchen keine Termine zu kleben und sich keine Gedanken über die grafische Gestaltung zu machen, wir bereiten alles optimal für Sie vor.


Besser als bei vielen Agenturen, klappt es bei Carsten Höfers Büro immer super mit den Plakaten und den Presseinfos. Das Material ist immer pünktlich und vorbildlich vorbereitet. Als Veranstalter bekommt man wirklich volle Unterstützung. - fifty fifty Erlangen (140 Sitzplätze) - Andi Büeler - Theaterleiter

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Vorteil Nr. 7: Schnelligkeit.
Fertig vorformulierte Presseinfos, die Plakatentwürfe mit Ihrem Wunschtermin, Fotos, Ihre Buchungsbestätigung und viele weitere wertvolle digitale Materialien bekommen Sie innerhalb weniger Stunden (oft in Minuten) kostenlos per E-Mail, so sparen Sie viel Zeit und Arbeit.

So ähnlich könnte Ihre fertig vorformulierte Presseinformation zum preisgekrönten Programm FRAUENVERSTEHER aussehen:
Muster-Presseinfo Frauenversteher

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Vorteil Nr. 8: Ihre Planungssicherheit.
Sie können Carsten Höfers preisgekröntes Kabarett bis zu 5 Jahre im voraus buchen oder auch kurzfristige Anfragen stellen. Obwohl Carsten Höfer oft viele Monate im voraus ausgebucht ist, könnnen Sie immer mal wieder Glück haben und bei kurzfirstigen Anfragen in eine „Lücke“ stoßen. Aber: je eher sie buchen, umso höher ist Ihre Planungssicherheit und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Wunschtermin für Sie noch frei ist. Daher zögern Sie nicht und nehmen Sie am besten jetzt direkt mit uns Kontakt auf.
Vorteil Nr. 9: Ausverkaufter Saal.
Carsten Höfer ist seit vielen Jahren ein großer Publikumsmagnet und sorgt oft für volle und ausverkaufte Säle. Nahezu jeder dritte Auftritt war in den letzten Jahren komplett ausverkauft. Für gewöhnlich zeigt Carsten Höfer seine Programme in Sälen von 80 bis 300 Sitzplätzen. Aber auch größere Veranstaltungen waren mit Carsten Höfer oft ausverkauft (z.B. die Auftritte beim Bad Homburger Sommer mit mehr als 1.200 Zuschauern - siehe Bild).
Publikum
„Seit 1998 hat Carsten Höfer 35 Gastspiele im Theater 509 gegeben. Viele davon waren ausverkauft.“ - Rolf Schramm - Theaterleiter

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Vorteil Nr. 10: Stammgäste und neue Zuschauer.
Aufgrund der großen Zufriedenheit der Zuschauer nach den Auftritten von Carsten Höfer (siehe die Zuschauervideos weiter oben) werden viele davon auch andere Veranstaltungen in Ihrem Hause besuchen, so generieren Sie neue Stammgäste. Da Carsten Höfer über das TV und seinen Buchbestseller inzwiswchen bundesweit große Bekanntheit genießt, profitieren Sie davon, dass auch Zuschauer zu seinen Auftritten kommen, die sonst vielleicht nie Ihre Bühne aufgesucht hätten.

Vorteil Nr. 11: Publikum und Presse sind gleichermaßen von der intelligenten Kunst Carsten Höfers begeistert!
Vorteil Nr. 12: Sie profitieren vom direkten Kontakt zu Carsten Höfers Büro.
So sichern Sie sich besten professionellen, unkomplizierten Service ohne Umwege über eine möglicherweise unzuverlässige oder unpersönliche Agentur.

Reintraut Schmitt-Wien„Darüber hinaus ist es angenehm, ohne Umweg über eine Agentur mit dem Künstler direkt zu verhandeln, das erspart so manches Telefonat.“ - Rotationstheater Remscheid (99 Sitzplätze) - Reintraut Schmitt-Wien - Theaterleiterin

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Carsten Höfer wird von erfolgreichen Kulturveranstaltern empfohlen!
Was sagen diese über die Zusammenarbeit mit Carsten Höfer und seinem Büro? Wie reagieren die Zuschauer in den unterschiedlichsten Veranstaltungssälen in ganz Deutschland? Lesen Sie einige Meinungen dazu:
Zweischlingen
Zweischlingen Bielefeld (170 Sitzplätze) - Theaterleiter Tom Kummerfeldt (NewTone Kulturmanagement)

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Haus des Gastes, Binz (Rügen)
Haus des Gastes (220 Sitzplätze) - Binz auf Rügen - Frau Christina Meier - Leiterin des Veranstaltungs- und Tagungsservice Kurverwaltung Binz

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kleines Theater Herne
kleines theater herne - Andreas Zigann - Theaterleiter

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RoKuLa - Roxeler Kultur Landschaft
RoKuLa - Roxeler Kultur Landschaft (180 Sitzplätze) - Astrid Mayer - Theaterleiterin

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Kulturamt Haßfurt
Frau Petra Lettang - Leiterin des Kulturamts Haßfurt

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Profis - Seminare für Betriebsräte
Profis - Seminare für Betriebsräte - Fritz Peckedrath - Geschäftsführer

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Rotationstheater Remscheid
Rotationstheater Remscheid (99 Sitzplätze) - Reintraut Schmitt-Wien - Theaterleiterin

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Preise und Auszeichnungen
Ausgezeichnet mit dem Kabarettpreis des Münsterlandes
Carsten Höfer wurde von über 800 Zuschauern in der Halterner Seestadthalle mit dem Zuschauerpreis KIEP - Der Kabarettpreis des Münsterlandes ausgezeichnet. Die Zuschauer kürten den FRAUENVERSTEHER damit als bestes Kabarettprogramm des Jahres.

Urkunde KIEP

Ausgezeichnet mit dem Hessischen Satirepreis
(1. Platz)
Carsten Höfer wurde von der Fachjury des Hessischen Satirepreises REINHEIMER SATIRELÖWE als Sieger (Platz 1) ausgezeichnet.

Urkunde Reinheimer Satirelöwe

Ausgezeichnet als Professional Member of GSA!
Carsten Höfer wurde vom Vorstand der German Speakers Association in den höchstmöglichen Rang des "PROFESSIONAL SPEAKER" aufgenommen, er hat den Code of Professional Ethics unterzeichnet und ist anerkanntes Mitglied des internationalen Dachverbandes der Global Speakers Federation.
WN Logo
Ausgezeichneter Kabarettist
Carsten Höfer
Geschafft! Carsten Höfer ist Mitglied der "German Speakers Association".
Münster - Zu zwei Menschen, die sich abends treffen, um ohne emotionale Bindung die Nacht miteinander zu verbringen, fallen manchen Komikern nur vulgäre Begriffe ein. Carsten Höfer, Münsters selbst ernannter "Gentlemankabarettist", nennt sie "Tagesabschlussgefährten". Denn er legt Wert auf ein hohes sprachliches Niveau. Dafür wurde er jüngst als erster Kabarettist in die German Speakers Association (GSA), einem internationalen Netzwerk von deutschsprachigen Sprechtrainern, aufgenommen - mit dem höchstmöglichen Rang des "Professional Member".

Nach dem Auftritt auf einer Marketingveranstaltung, so erzählt Höfer auf Anfrage unserer Zeitung, lernte er den Präsidenten der GSA, Prof. Dr. Lothar Seiwert, kennen und bewarb sich auf dessen Empfehlung hin um eine Mitgliedschaft bei der GSA. Diese habe einerseits den Vorteil, dass man Teil eines hochwertigen Netzwekes sei, aus dem sich Kontakte und gemeinsame Projekte erschließen könnten. Andererseits sei der Status "Professional Member" ein geprüftes Qualitätsmerkmal, so Höfer, das neben rhetorischen Fähigkeiten auch für moralische Kompetenzen wie Aufrichtigkeit, Respekt und Sorgfältigkeit stehe.

Ihm fiel auf, dass hauptsächlich Leute aus dem Bereich Marketing zu den hochrangigen Mitgliedern zählten, aber nur wenige Humoristen - und kein Kabarettist. Darum entschloss sich Höfer dazu, sich selbst als "Professional Member" zu bewerben. Nach anfänglicher freundlicher Zurückhaltung von Seiten des GSA-Vorstandes wurde der Münsteraner wegen seiner langjährigen hauptberuflichen Arbeit als Kabarettist, seinen Veröffentlichungen, seines bundesweiten Erfolgs und seines gehobenen sprachlichen Niveaus in den höchsten Rang der GSA aufgenommen. Erfahrung dürfte der 41-Jährige hinreichend haben. Seine Bühnenkarriere begann er mit sechs. Als Nikolaus verkleidet.

OrdenAusgezeichnete Agenturarbeit mit Carsten Höfers Büroteam!
2. Platz und Silbermedaille beim internationalen Innovationswettbewerb für Unternehmer und Selbständige, bei dem über 600 mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen haben. Carsten Höfer und sein Büroteam wurden dabei für beste Umsetzung von Arbeitsabläufen und hervorragende Innovationen innerhalb des Büros mit dem 2. Platz ausgezeichnet.
Wir bedanken uns bei unserem fleißigen Team für die hervorragende Arbeit.
Hier das Foto mit dem Goldmedaillengewinner Enrico Schollbach aus Luckenwalde und dem Verleger Alex S. Rusch bei der Preisverleihung in Zürich (Schweiz).

Rusch, Schollbach, Höfer

Sie sehen, sie arbeiten mit den Besten zusammen. Und dieser 2. Platz beweist, dass wir nicht nur reden, sondern auch handeln. Hier dazu die Titelseite der Zeitschrift „Noch erfolgreicher“:

Noch Erfolgreicher! Cover

PRO7 Fernsehpreis für Carsten Höfer
Comedy Hot ShotCarsten Höfer wurde mit dem PRO7 Fernsehpreis „Comedy Hot Shot“ in Silber ausgezeichnet. Über 2 Millionen Zuschauer verfolgten die von Thomas Herrmanns live moderierte Sendung. Mit seinem Ausschnitt aus dem aktuellen Soloprogramm „FRAUENVERSTEHER“ begeisterte Carsten Höfer nicht nur die über 300 prominenten Gäste im Friedrichsstadtpalast in Berlin, sondern auch viele hunderttausend Zuschauer vor den Bildschirmen, die beim finalen Televonvoting für Carsten Höfer anriefen und der Meinung waren, dass er die beste Darbietung aller Finalisten abgeliefert habe.

Comedy Hot Shot

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Was sagt die Presse?
Lesen Sie hier einige Presseberichte über Carsten Höfers Gentleman-Kabarett
Oldenburgische Volkszeitung Logo
Brillantes Lachmuskel-Training
10. Kulturabend der Kolpingjugend mit Comedian Carsten Höfer
Carsten Höfer
Grelle Boshaftigkeit und zartes Schauspiel zeigte Carsten Höfer.
Vechta (sam) - Der BDKJ-Jugendhof in Vechta avancierte jetzt zur Kleinkunstbühne, auf deren Brettern der Stand-Up-Kabarettist und TV-Comedian der Pro7 Sketch Show, Carsten Höfer, mit seinem aktuellen Programm "Frauenversteher" eine brillante Trainingseinheit für Zwerchfell und Lachmuskeln präsentierte.

Mit Charme und natürlichem Esprit erzeugte Höfer von Beginn an eine vertrauensvolle Atmosphäre und überzeugte das begeisterte Publikum von seinen Kenntnissen als Frauenversteher, die er einer frühkindlichen "Zwangsfeminisierung" durch die sechs Jahre ältere Schwester verdankt. Besonders spontan brillierte Höfer, als Herr Peters als einziger im Zuschauerraum auf das förmliche "Sie" beharrte und den Kleinkünstler bis zum Schluss dazu zwang, das Zwiegespräch mit seinem Publikum um die dritte Person zu erweitern. Es war ein gleichermaßen für Frauen wie Männer unterhaltsamer Exkurs auf den Spuren der geschlechtsspezifischen Kommunikation. Denn aus Erfahrung weiß Höfer: Frauen sagen vieles durch die Blume - und transportieren wichtige Botschaften im so genannten "Subtext". Hinter der harmlos wirkenden Aussage einer Frau "wir brauchen..." verbirgt sich in Wirklichkeit die unumstößliche Forderung "ich will". Im Gegensatz dazu beschränken sich Männer auf rein eindimensionale Aussagen. Die Feststellung eines Mannes "ich bin müde", sollte Frauen deshalb zu keinen Spekulationen über mögliche Hintergründe veranlassen.

Am Ende des Solo-Programms steht schließlich die Erkenntnis, dass es Männer und Frauen seit Adam und Eva trotz der geschilderten Probleme und Boshaftigkeiten nicht schaffen, voneinander loszukommen. Der Kolpingjugend ist es gelungen, mit diesem 10. Kulturabend und dem Frauenversteher an die Klasse der Vorjahre anzuknüpfen.
Ruhrnachrichten Logo
Biernebenhöhle entdeckt
Carsten Höfer bietet ein Feuerwerk der weiblichen Gemütslage
Carsten Höfer
Carsten Höfer kennt sich gut mit Frauen und mit Männern aus.
SELM · Carsten Höfer hat es geschafft: Er kennt sich mit der weiblichen Gemütslage aus. Der selbst ernannte "Frauenversteher" begeisterte am Samstagabend auf der Bühne des nahezu ausverkauften Bürgerhauses.

Zum zweiten Mal gastierte der Münsteraner Kabarettist, auch bekannt aus der Pro 7 Sketch Show, in Selm und schaffte es binnen weniger Minuten das Publikum auf seine Seite zu ziehen. "Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren", dieses Zitat von Charles Bukowski bildete erst den Anfang seines wahren Sprüchefeuerwerks.
Mit kernigen Aussagen über das weibliche Geschlecht lockte Carsten Höfer erst die "Machofraktion" im Saal aus der Reserve, um danach gnadenlos zurückzuschlagen. "Von mir gibt es heute interaktives Wunschkabarett, sie können sich aussuchen, ob der Abend eher männer- oder frauenfeindlich wird", so der Comedian.
Besonders angetan hatte es Carsten Höfer das große Geheimnis zwischen Mann und Frau. Bei dem Schlagwort "Kommunikation" ging ein leises Stöhnen durch den Saal, Höfer hatte genau den richtigen Nerv getroffen. "Frauen sind multitaskingfähig, Männer nicht. Zwei Sachen gleichzeitig machen ist etwas, wovon Männer träumen", stellte Höfer fest.

Zwei Dinge gleichzeitig

Vor dem Fernseher seien Männer hochkonzentriert, Frauen dagegen gucken fern, blättern in der Illustrierten und versuchen, sich gleichzeitig mit ihrem Liebsten zu unterhalten.
Eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen Höfers zu Folge haben Männer übrigens eine Biernebenhöhle unterhalb des Kehlkopfs. Ist diese nicht ausreichend gefüllt, ist ihr Sprachzentrum gestört. In der Männerrunde fühlt sich "Mann" daher besonders wohl: Nach formal korrekter Gesprächsanmeldung folgt eine strukturierte Kommunikation, ohne unqualifizierte Zwischenfragen.
Anhand von einfachsten Lebenssituationen illustrierte der Solokünstler witzige Begebenheiten des zwischenmenschlichen Zusammenseins. So mancher Mann verspürte während der Vorstellung einen leichten Ellenbogenstoß der Partnerin.
Die Emanzipation nutze die Frau, um unangenehme Arbeiten auf den Mann abzuladen. Die Zeiten von "Mama macht das Essen - Papa schon mal den Sessel warm", seien vorbei. Schnell verkomme der Mann zum "Schnippel Heini" im Maggi Kochstudio der Frau, schilderte der Comedian leidvoll das Schicksal des Mannes.
Wer den markigen Humor von Carsten Höfer miterleben will, hat nochmal am 7. September Gelegenheit dazu. Dann wird der Münsteraner zum dritten Mal im Bürgerhaus zu Gast sein. Allerdings nicht als "Frauenversteher", sondern als "Tagesabschlussgefährte" zur Vorpremiere seines neuen Programms.
Neues FoKuS-Programm erlebte gelungenen Start
Carsten Höfer, Solokabarettist aus Münster und Meister aller menschlichen Kommunikationsebenen begeisterte als "Frauenversteher"
Carsten Höfer
"Frauenversteher": nachdenklich - traurig bis weinerlich - oder herausfordernd.
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Schon das Thema war offensichtlich ein "Goldener Griff", den Jutta Reusing und ihr FoKuS-Team am vergangenen Samstag im Glückauf-Saal anbieten konnten. Ein "Frauenversteher" in Clausthal-Zellerfeld, und das, wo die guten Vorsätzezum Jahreswechsel noch nicht überall im Oberharz vergessen sind, das zog.

Carsten Höfer, der Solokabarettist aus Münster und ein Meister aller menschlichen Kommunikationsebenen, weckte mit dem Titel seiner Show offensichtlich Neugier oder vielleicht auch Hoffnung, hilfreiche Anregungen zu weit verbreiteten Problemen zu bekommen, die selbstverständlich aber immer nur die anderen haben. Weder Frauen noch Männer sollten in der Zewi-Stunden-Show des Preisträgers beim "PRO 7 Comedy Hot Shot 2003" enttäuscht werden.

Sozusagen als "Fachfrau" präsentierte sich der große Klein-Künstler seinem Publikum, denn bis zum 12. Lebensjahr unterlag er nach eigener Darstellung der "Zwangsfeminisierung" durch seine sechs Jahre ältere Schwester, die nun mal keinen kleinen Bruder wahrhaben wollte.
So geprägt, mit scharfem Verstand und sprühendem Witz, deckte Höfer die vielen Banalitäten, Unterschiede und Missverständnisse im Verhältnis zwischen den Geschlechtern gnadenlos auf.
Mit zahlreichen konkreten Beispielen, exzellent demonstriert, führte der Künstler Zuschauerinnen und Zuschauer zu den alltäglichen Fettnäpfchen und Stolperdrähten.
Die unterschiedlichen Sprachebenen bildeten sozusagen den roten Faden des Abends. Während beim Manne die Gedanken meist direkt vom Gehirn in die darunter befindlichen Sprachorgane fallen und ursprünglich nach außen gelangen, ist bei den Frauen das gesprochene Wort meist mit einem "Subtext" unterlegt. Ihn wahrzunehmen und entschlüsseln zu können, macht, so erfährt das Publikum, den wahren Frauenversteher aus.
Ob es nun das Joch der großen Schwester oder die unterschiedlichen Reaktionen auf Fingerverletzungen beim Gurkenschneiden, er im Baumarkt - sie bei Ikea, derbe Zitate literarischer Größen pointiert gesetzt oder die nackten Fakten einer Elternschaft waren: Carsten Höfer ließ das Zwerchfell seiner Zuhörerschaft nicht zur Ruhe kommen.
Klar war, dass er ohne Zugabe nicht von der Bühne kam. "Klasse", "Spitze" oder "Super", solche oder ähnliche Kommentare waren aus dem aufbrechenden Publikum im Foyer zu hören und sicher keine Übertreibungen.
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Der Mann - pflegeleichter als ein Hamster
Auftakt zur Kabarettsaison - Comedy mit Carsten Höfer (der die Frauen versteht) in der Stadthalle
Carsten Höfer
Die versöhnliche Erkenntnis von Carsten Höfer: "Mann und Frau können einfach nicht voneinander lassen!"
RHEINBERG (CK). "Ich weiß, wie man sich als Frau fühlt, denn ich war zwölf Jahre lang seiber eine", bekennt Carsten Höfer. Bei seinem Auftritt in der Stadthalle hatte der Kabarettist und selbst ernannte "Frauenversteher" die Lacher auf seiner Seite. Eigentlich sollte der Essener sein Comedy-Programm in der Alten Kellnerei präsentieren, doch aufgrund des großen Zuschauerandrangs hatte man kurzfristig umdisponiert. Das Kommen zahlte sich aus.
Zwei Stunden lang plauderte Carsten Höfer aus dem komödiantischen Nähkästchen und ließ das Publikum an seinen Erkenntnissen über den Kampf der Geschlechter teilhaben. Der Kabarettist kennt sich aus mit den Frauen. Gezwungenermaßen.

Zwangsfeminisierung

Von seiner sechs Jahre älteren Schwester wurde er immer als Mädchen verkleidet, weil diese viel lieber ein Schwesterchen haben wollte. Diese frühkindliche Phase der "Zwangsfeminisierung" ging nicht spurlos an ihm vorüber. Um den Zuschauern die Unterschiede zwischen den Geschlechtern begreifbar zu machen, schlüpfte Höfer abwechselnd in weibliche und männliche Rollen, um ganz alltägliche Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. "Der Kern der meisten Probleme zwischen Männern und Frauen ist die Kommunikation. Mann versteht Frau nicht und umgekehrt", gab der Kabarettist zu bedenken und hatte auch gleich eine Lösung parat: "Schafft euch ein Vokabelheft an." Dass Frauen meist etwas anderes meinen, als sie tatsächlich sagen, stellt für Männer offenbar die größte Verständnishürde dar. "Männer stehen für gerade Linien, klare Regeln und Definitionen", behauptete Höfer.

Versöhnliche Erkenntnis

Nicht zufällig ist das Prüfen des soeben angedübelten Ikea-Regals mit der Wasserwaage für das starke Geschlecht geradezu ein sakraler Moment. Frauen dagegen pilgern, wenn man dem Kabarettisten Glauben schenken darf, zu Gedichtabenden, um sich an gefühlsschwangerer "Betroffenheitslyrik" zu erfreuen.
Verletzt sich ein Mann jedoch beim Gurkenschneiden am Finger, kommt seine unerwartet sensible Seite zum Vorschein. "So ein Mann ist eigentlich pflegeleichter als ein Hamster", meinte Höfer. Nur wenn es ums Reden geht, leiden echte Kerle schon mal unter Anlaufschwierigkeiten. "Bereiten Sie doch mal Themenkärtchen vor", riet Höfer den weiblichen Zuschauern. Ein gelegentlicher Rollentausch kann das gegenseitige Verständnis ungemein fördern. An witzigen Beispielen mangelte es in der kurzweiligen Show nicht. Die versöhnliche Erkenntnis am Ende des schrägen Programms: Mann und Frau können einfach nicht voneinander lassen. Die Liebe macht's möglich. "Männer kapieren das nicht", sagte Höfer. Macht nichts. Beim anschließenden Applaus waren sich die Geschlechter auf jeden Fall einig.
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Von einem, der auszog, die Frauen zu verstehen
Kabarettabend mit Carsten Höfer im Drostenhof
Carsten Höfer
Carsten Höfer erklärte mit vollem Einsatz manches Problem zwischen den Geschlechtern.
Münster-Wolbeck. Wo es um das Verhältnis der Geschlechter mitunter zum Weinen bestellt ist, lachten die Gäste des Drostenhofes am Donnerstagabend Tränen. Auch wenn es zum Teil bittere Selbsterkenntnis war, die Kabarettist Carsten Höfer mit dem Programm "Der Frauenversteher" im Volbecker Drostenhof auslöste. Bitter besonders für jene, die bislang glaubten, sie würden ihren Partner verstehen.
Höfer legte die Unterschiede von Frau und Mann bloß, ob beim Besuch im Baumarkt und bei IKEA, in den frappant verschiedenen Regeln des Gesprächs, bei Körperpflege und Haushaltsunfällen. So ist Männern unverständlich, wie Frauen zu Gegenständen beim Wiedersehen eine immer innigere Beziehung entwickeln können. Wo sie sich doch überhaupt nicht verändert haben! Was eine Kommode allerdings auch positiv von einem Mann unterscheiden kann. Abwegig? Nein, eine Zuhörerin gestand in der Pause freimütig, öfter von einer Kommode zu träumen. Und auch eine andere fühlte sich von Höfer bestens verstanden.
Die wenig kommunikationstaugliche Spezies Mann kann seit diesem Abend auf mehr Verständnis hoffen, hat jedoch keine Ausreden mehr parat, wenn es um den von Frauen ausgestrahlten "Subtext" geht: Sie wissen nun, was ihnen blüht, wenn die Frau "Vielleicht" oder "Wir brauchen" sagt.
Auch zum Thema nachwuchs bot Höfer lebensnahe Beratung, wenn er dessen Verhalten als das eines Königs mit seinem Hofstaat parodierte.
Der ausverkaufte Saal bebte vor Lachen. Je später der Abend, desto häufiger die spontanen Reaktionen des von vielen jungen Leuten durchsetzten Publikums. Höfer glänzte mit schauspielerischer Ausdrucksstärke, mitreißender Komik und scharfem Blick auf die Realität.
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Vom kleinen Unterschied
KABARETT / Carsten Höfer kennt sich mit den Frauen aus. Auftritt in der Stadthalle.
RHEINBERG. Carsten Höfer kennt sich aus mit den Frauen. Seine sechs Jahre ältere Schwester hat ihn immer wieder als Mädchen verkleidet, weil sie viel lieber ein Schwesterchen gehabt hätte. "Das Kinderzimmer schloss meine Schwester immer ab, damit sie mir in Ruhe ihre Lackschühchen und Röcke anziehen konnte", erzählte der Kabarettist bei seinem Auftritt in der Stadthalle.
Schon im Mutterleib hatte Carsten Höfer ein schlechtes Gewissen wegen seiner "Männlichkeit" und versteckte das Extra-Zellhäufchen bei jedem Ultraschall. "Ich wollte gar nicht raus, aber meine Mutter meldete Eigenbedarf an, und ich musste zwangsweise das warme Nest verlassen", so Höfer, der sich als "Frauenversteher" bezeichnet. Das Publikum war von Carsten Höfers Komik und schauspielerischen Einlagen sichtlich begeistert. Egal, ob Mann oder Frau, jeder kam auf seine Kosten und belohnte Höfer mit vielen Lachern.
Gespannt verfolgte das Publikum die Erklärungen der Kommunikationsprobleme zwischen Männern und Frauen. "Wenn Frauen Aussagen machen, sind die meist mit blumigen Sub-Texten bespickt", erklärte Höfer und fuhr fort, "Männer erkennen diese Sub-Texte nicht, da sie diese nicht anwenden". Also, was die Frau sagt, heißt nicht, dass sie es auch so meint. Höfers passende Gestik und Mimik bei der "Kommunkationsdarstellung" sorften für einen großen Unterhaltungsfaktor.

"Meine Empfehlung ist ein Vokabelheft, wo Aussage und Bedeutung einfach aufgeschrieben werden", riet Carsten Höfer. Bekannt sei ja auch, dass Frauen mehr reden als Männer. "Macht doch einfach mal Themenkärtchen, das erleichtert den Männern eine Diskussion", empfahl Höfer seinen Zuhörern.
Höhepunkt des Abends war die nachahmung einer Duschszene. "Tauscht zuhause mal die Rollen. Ihr werdet sehen, wieviel Spaß das machen kann", kommentierte Höfer seine Darstellung. Die Zuschauer belohnten diesen "katastrophalen" Alltagsakt mit viel Applaus. Carsten Höfer zog mit noch weiteren überzogenen Alltagsgeschichten gekonnt Mann und Frau durch den Kakao. "Ihr bleibt solange hier sitzen, bis ich fertig bin", verwies Höfer auf seine Zugaben, die die Zuschauer ohnehin verlangten. Insgesamt gesehen war es ein erfolgreicher Kabarettabend mit vielen schmunzelnden Gesichtern.
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Ein Frauenversteher auch für Männer
Carsten Höfer bescherte dem "Überflieger"-Publikum komische Brillanz der Extraklasse
Carsten Höfer
Mimisch und verbal in Höchstform: Carsten Höfer
Bad Nauheim (hau). Dass sich Carsten Höfer mit Frauen auskennt, nimmt frau ihm gerne ab, wenn sie den sympathischen Ruhrpottriesen zuvor zwei Stunden lang auf einer Kleinkunstbühne erlebt hat. Umso erstaunlicher ist die Gabe des brillanten Comedian, im Handumdrehen auch die Männer für sich zu gewinnen. Schließlich verteilt Höfer seine Nettigkeiten in gerechten Portionen hier wie da. Mit seinem neuen Programm "Frauenversteher" gelang Carsten Höfer kürzlich nach gefeierten Vorstellungen in deutschen Landen auch in der Brasserie "Überflieger" gleich zweimal der große Wurf.
Rührte der grauseiden gekleidete 1,96-Meter-Athlet schon am ersten Abend sein gemischtes Publikum ("Sind die Männer freiwillig hier?") zu Freudentränen, so sollte er sich auch zum Kabarettbrunch am übernächsten Morgen von seinen besten Seiten zeigen. Nur ungern ließen ihn die Besucher beiderlei Geschlechts nach etlichen Zugaben von den Brettern, die er schon als Schüler und Klassenclown bestiegen hatte. Dass der schlanke Hühne aus dem mittleren Norden dann doch Germanistik, Sport und Philosophie studierte, tut nicht nur seiner Menschlichkeit gut. Mit spielerischer Leichtigkeit baut der inzwischen auch TV-erfahrene Comedystar dialektische Raffinessen in sein Programm ein, beherrscht Körpersprache und Mimik in wohl dosierter Perfektion und taucht geschmackvoll ein in verborgene Sellenwelten der Geschlechter.

Geschickt verbindet Carsten Höfer im "Frauenversteher" die effektvollen Knaller vorangegangener Programme mit neuen Inhalten. Nicht fehlen darf das Maskottchen des Abends. Bernd aus der hinteren Reihe wurde in der Pause zwar zu einem Notfall gerufen, doch übernahm das Publikum en block die nicht unangenehme Aufgabe des Dialogpartners. Mit dem Gefühl, per Applausstärke das Programm gleich zu Beginn in die gewünschte polarisierende Richtung gelenkt zu haben, absolvierten die damen und Herren im Saal den Zitate-Test Höfers - und wunderten sich nicht schlecht, dass ihm bei aller urkomischen Übertreibung der Unterschiede der Drahtseilakt hin zu den Gemeinsamkeiten der Geschlechter gelang.
Völlig entspannt konnte Höfer in beide Richtungen austeilen, ohne unter die Gürtellinie zu geraten. Alltagsbeispiele wie Haushaltsunfälle ("Männer gehen sensibler mit ihrem Körper um, sie schnippeln die gefärhlichen Gurken gar nicht erst"), die bei Frauen so beliebte Betroffenheitslyrik ("Männer verstehen keine Lyrik, die sich nicht reimt") oder das unerschöpfliche Thema Kommunikation mit Subtext (Frauen) oder ohne Hintergedanken (Männer) sind gefundene Fressen für den geistreichen Verbalakrobaten. "Ich weiß, wie Mann sich als Frau fühlt, ich war zwölf Jahre lang selber eine", steigt der kleine Bruder, der eigentlich ein Schwesterchen werden sollte, in eine seiner herzerweichenden Schauspielglanznummern als kleines Zellhäufchen im Mutterleib ein, das sich schämt, geboren zu werden, weil ein paar Zellteilungen zu viel stattfanden.
Dass Klein-Carsten von seiner Mutter in die knackbraunen, kratzigen und viel zu großen Wollstrumpfhosen der Schwester gezwängt wurde, brachte ihn wohl endgültig auf die Idee, die feinen Unterschiede zu achten. Zum Beispiel beim Namenindenschneepinkeln oder beim Duschen. Die szenische Darstellung von den Veränderungen in Mann und Frau bei dem Versuch, so zu duschen wie der Partner, setzte das Seifenhäubchen auf ein Programm, das nicht nur eine Lachnummer der ganz besonders feinen Art ist, sondern bei genauerer Betrachtung tatsächlich Verständnis wecken kann für den kleinen, aber feinen Unterschied. "Warum dann nicht getrennte Wege gehen?", schloss Höfer mit der rhetorischen Frage, zumal doch schon "jedes Baby ein 100-prozentiger Pflegefall ist".
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Lehrstunde fürs Leben
"Frauenversteher" Carsten Höfer begeisterte Publikum in der Loburger Aula
Carsten Höfer
In der voll besetzten Loburger Aula erntete Carsten Höfer stürmischen Applaus.
Ostbevern. Als "Frauenversteher" wurde Carsten Höfer mit seinem Comedy-Kabarett-Programm zum außerschulischen Ratgeber am Gymnasium Johanneum. Die Loburger Aula platzte aus allen Nähten. Keiner der Zuschauer - zum Großteil waren es Loburger Oberstufenschüler - wollte die Weisheiten des von "Lui signorello" stilvoll eingekleideten neuen Lehrers verpassen.
Bei der gemeinsamen Veranstaltung mit dem Kulturforum ging es um so alltägliche Dinge wie die Mysterien der weiblichen Seele. Carsten Höfer, der sich mittlerweile in seinem aktuellen Programm zum Tagesabschlussgefährten hochgearbeitet hat, spielte mit unheimlicher Situationskomik mit und für sein begeistertes Publikum. Kommunikation als Zentrum allen Leidens, dieses Metier hat der Meister der Grimassen und Zauberer der bissigen Seitenhiebe jahrelang hautnah studiert. Von der Phase der Zwangsfeminisierung durch seine ältere Schwester - man stelle sich diesen schlaksig langen Kerl einmal in Mädchenkleidern vor - entwickelte er sich zum Ober-Macho, der seine endgültige Läuterung nach seinem Rausschmiss aus dem Studentenwohnheim in einer reinen Frauen-WG erleben durfte.
Mit viel Gespür für sein junges Publikum lieferte Höfer eine Doppelstunde Unterricht, die kein Aufmerksamkeitsdefizit zu verzeichnen hatte. Manch anwesender Lehrer mag sich über die Konzentrationsfähigkeit seiner Schüler gewundert haben.
Interessante Hilfen, um die vertrackt gehemmte Kommunikation im zwischengeschlechtlichen Bereich zu verbessern, hatte Höfer zu bieten: Themenkärtchen für die Frau, Anmelden eines Gesprächs mittels archaischer Bewegungen, Öffnen des tatsächlich vorhandenen männlichen Gesprächszentrums mittels Flüssigkeitszufuhr - das waren nur einige der hilfreichen Ausschweifungen. Alles gipfelte in der flehentlichen Bitte, den Mann niemals zu überfordern.
Gelernt hat man viel, gelacht auch. Carsten Höfer ist eben nicht nur ein gut gekleideter Herr für mehr als eine Stunde. Er vereinte Männer und Frauen beim stürmischen Schlussapplaus. Als kleines Bonbon gab es nocht einen Ausblich in sein aktuelles Programm, bei dem er in wenigen Minuten gekonnt in über 20 Rollen der Filmwelt schlüpfte.
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"Kiep 2004" für Carsten Höfer
Münsterscher Kabarettist wird für sein Programm "Frauenversteher" ausgezeichnet
Carsten Höfer
Kabarettist Carsten Höfer wurde mit dem "Kiep 2004" ausgezeichnet.
Münster · Der Kabarettist Carsten Höfer wird für sein Soloprogramm "Frauenversteher" mit dem Zuschauerpreis "Kiep 2004" ausgezeichnet. Damit geht der renommierte Kabarettpreis des Münsterlandes nach acht Jahren mal wieder an einen münsterschen Künstler.
Für diesen Preis können sich die Künstler nicht bewerben, sie werden nominiert. Die Jurymitglieder reisen unerkannt und geheim durch das gesamte Land und sehen sich unzählige Kabarettprogramme an. Vier Kandidaten wurden letztlich für das Finale nominiert.
In der Seestadthalle in Haltern fand jetzt das Finale statt. Vor 900 Zuschauern überzeugte Carsten Höfer erneut. Er setzte sich gegen die drei Kollegen durch. Die Finalisten mussten 30 Minuten aus ihrem aktuellen Programm präsentieren.
Die letzte Entscheidung lag bei den Zuschauern, die per Stimmzettel den Künstler auswählten, der ihnen am besten gefallen hat. Mit großem Vorsprung machte Carsten Höfer das Rennen.
"Es wird auch Zeit, dass der Preis mal wieder in das Münsterland geht", freute sich Höfer nach der Veranstaltung. Im vergangenen Jahr gewann Höfer bereits den Pro 7-Fernsehpreis als "Comedy Hot Shot 2003".
Carsten Höfer wurde 1969 in Essen geboren. Erste Auftritte hatte er als sechsjähriger Nikolaus im Kindergarten. Von 1986 bis 1989 war er Mitglied beim Kabarett "Maulwurf" in Essen. 1994 fand die Premiere des ersten Soloprogramms "Bodenlose Nettigkeiten" statt. 1996 und 1997 engagierte sich Höfer bei der alternativen Karnevalsgruppe "Kappe ap".
Das zweite Programm "Der allererste Gratulant" wurde im März 1998 mit einer Nominierung für den Magdeburger Kugelblitz ausgezeichnet. Seit 2002 gibt es das neueste Soloprogramm "Frauenversteher". Darüber hinaus steht er als Schauspieler bei den verschiedensten Theaterstücken auf der Bühne.
Carsten Höfer ist auch in Münster bald wieder live zu sehen. Am 14. und 15. Mai tritt er im Kreativhaus an der Diepenbrockstraße 28 auf. Karten können bereits jetzt unter Tel. 3 69 67 vorbestellt werden.
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Ein Frauenversteher klärt die Männer auf
Kabarettist Carsten Höfer im Statt-Theater
REGENSBURG. Nun hat sie endlich jemand entschlüsselt! Die DNA des weiblichen Kommunikationsverhaltens. Carsten Höfer ist "Frauenversteher". Dass das auf "empirischen" Beobachtungen fußt, beweist er in seinem aktuellen Programm. Beinahe akribisch wissenschaftlich erklärt der Münsteraner Kabarettist dem Tränen lachenden Publikum im Statt-Theater den Unterschied: "Mann" unterhält sich anders.
Wer sich einen Überblick über die neuesten Erkenntnisse in der Geschlechterforschung verschaffen will, sollte sich die intelligent amüsante Versuchsanordnung von Männer- und Frauengesprächen keinesfalls entgehen lassen.
"Wir Männer sind strukturbedürftige Wesen", gesteht Höfer gleich zu Beginn, um dann eine Anleitung zu liefern, wie "Mann" Frau versteht. "Sie vermittelt immer einen Subtext", so die rettende Botschaft. "Wenn sie sagt: 'vielleicht', glaube nicht, dass Du Optionen hast", lautet die Warnung an seine Geschlechtsgenossen: "Es ist ein klares Nein!"
Das alleine wäre harmlos. Sorgfältig und mit geradezu respektvoller Bosheit arbeitet Höfer die wahren Abgründe zwischen den Geschlechtern heraus. Da wird deutlich: Der Mann kann erst reden, wenn seine Bier-Nebenhöhle - direkt verbunden mit dem Sprachzentrum - ausreichend gefüllt ist. Die Frau kann immer. Nüchterne Fakten und eine köstliche Überzeichnung sind die Ingredienzien bei diesem vergnüglichen Comedy-Kabarett-Mix. (Noch Freitag und Samstag im Statt-Theater).
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Scheibchen für Schönheit
Auftritt: Carsten Höfer versteht die Frauen
Carsten Höfer
Zum letzten Mal präsentierte Carsten Höfer seinen Frauenversteher in der Stadthalle Hiltrup.
HILTRUP · Ein letztes Mal atmet er tief durch, vertreibt so das Lampenfieber, das ihn vor jedem Auftritt heimsucht, nimmt das Mikrophon in die Hand und betritt schwungvoll die Bühne.

Für den Stand-Up Kabarettisten Carsten Höfer ist dieser Auftritt gleichzeitig ein erstes und letztes Mal: Noch nie zuvor ist er hier in der Stadthalle aufgetreten und zugleich schlüpft er an diesem Samstagabend letztmalig auf münsterschem Boden in die Rolle des "Frauenverstehers".
Zeit also, zu neuen Inhalten aufzubrechen, aber nicht von der ihm wichtigen Art des Auftrittsbeginns Abschied zu nehmen. Dazu gehöre unmittelbar nach dem Betreten der Bühne den Kontakt zum Publikum aufnehmen, sagt der 37-Jährige.
So präsentiert er auch keine One-Man-Show, sondern ein "interaktives Wunschkabarett" im Zusammenspiel mit seinen Zuschauern. Sie dürfen mitbestimmen, welche Akzentuierung sein Programm erhalten soll - eher die frauenfreundliche oder doch die frauenfeindliche Note?
Die mehr als 250 Anwesenden aller Altersklassen können sich allerdings nicht recht entscheiden und so bekommen beide Geschlechter humorvoll-überspitzt vor Augen gehalten, dass ihr alltägliches Miteinander von teilweise geradezu fundamentalen Unterschieden und Missverständnissen geprägt ist.
Das beginnt schon in der Küche. Sie ist hier die Herrin, die alle ihr unangenehmen Aktivitäten "outgesourct" hat - wie etwa das Schneiden einer Gurke. Er hingegen ist, da anders als die Frau "nicht multi-, sondern nur monotaskingfähig", zum "Schnibbelheini" degradiert und muss die Gurkenscheibchen für ihre Schönheitsmaske zurechtschneiden.
Auch auf "wissenschaftliche Untersuchungen" beruft sich der gebürtige Essener. Wohl kaum jemand im Publikum wusste von der Existenz der männlichen Biernebenhöhle, die, und auch nur, wenn sie ausreichend gefüllt ist, das Sprachzentrum des sonst eher wortkargen Mannes aktiviert.
Intelligent zu unterhalten ohne zu moralisieren oder verbal gar unter die Gürtellinie zu gehen, formuliert Höfer sein Erfolgsrezept. Doch mittlerweile zweifelt der "Frauenversteher" immer mehr daran, ob er das weibliche Geschlecht wirklich so gut verstanden hat wie bislang behauptet. "Genau hier setzt mein neues Programm an", verrät er und hüllt sich über den Titel und weitere Inhalte noch in Schweigen. Im kommenden Sommer sei es fertig, sagt Carsten Höfer.
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Füllen Sie die Biernebenhöhle
"Frauenversteher" Carsten Höfer bringt die Gäste im Kito auf neue Gesprächsebenen
VEGESACK. Eigentlich hätte eine Warnung an die Eingangstür gehört "Achtung, akute Lachkrampfgefahr!" Der Titel "Frauenversteher" für Carsten Höfers Kabarett-Programm alleine bereitete nämlich niemanden auf diese Attacken vor. Ein harmloser Beginn, leichte Schmunzler, doch dann - Gäste halten sich Rippen und Bäuche, Taschentücher gegen Lachtränen werden gezückt, der Künstler muss selbst Luft holen - dabei begann doch alles ganz harmlos... "Frauen und Männer kommunizieren anders." Diese Feststellung des Münsteraner Kleinkunst-Aktivisten ist ja an sich nichts Neues. War für die zahlreichen Gäste im Kito auf der Kulturetage ebenfalls noch kein Grund in übermäßige Begeisterungsstürme auszubrechen. Schließlich hat sich mittlerweile fast jedes Medium dieser Tatsache schon in ausgiebiger Breite angenommen. Was sollte Carsten Höfer dazu noch erklären können? "Eine Verständnis-Werbung für das andere Geschlecht", meinte Höfer und ließ gleich das Publikum entscheiden, in welche Richtung sich das Programm wohl ausdehnen sollte: "Männerfeindlich, frauenfeindlich oder eine Harmonie-Version für frisch Verliebte?" Auch Kito-Besucherin Tilla aus der letzten Reihe fand darauf nicht auf Anhieb die passende Antwort, so verlegte sich Höfer einfach auf seine "empirisch ermittelten, wissenschaftlichen Studien". "Die Kommunikation innerhalb der Geschlechter funktioniert nämlich! Setzen Sie doch einfach mal fünf Männer an einen Tisch, die sich unterhalten sollen und beobachten sie diese." Einfache Folge: "Es passiert gar nichts." Dies, so Höfer, habe eine ganz einfache, medizinische Ursache. "Unterhalb des Kehlkopfes hat der Mann nämlich eine sogenannte Biernebenhöhle, die direkt mit dem Sprachzentrum im Gehirn verbunden ist. Ohne entsprechende Füllung keine Kommunikation!" Sei diese Füllung erfolgt, melde sich der erste per Handzeichen und damit das Gesprächsthema an: "Ich habe da eine Mördergeschichte!." Alle folgen ruhig der Geschichte, bis der nächste an der Reihe ist. "Und jetzt betrachten wir mal fünf Frauen, die bekanntlich keine 'Biernebenhöhle' haben." Folge: Gespräche ohne Füllung beginnen sofort, "das Sprachzentrum funktioniert bei Frauen autark", ein Thema wird nicht angemeldet, "trotzdem wissen alle Frauen in Millisekunden, worum es geht", und alle reden ohne Pause durcheinander. Spätestens bei dieser Erklärung hatte Carsten Höfer nicht nur die Lacher auf seiner Seite. Hier zeigte sich auch eine feinsinnige Beobachtungsgabe, die der Kabarettist mit bissig überspitzten Alltags-Anekdoten dem Publikum servierte. "Na, haben Sie sich erkannt?", fragte er seine Gäste. Doch weder Weiblein noch Männlein konnten sofort antworten. Zu oft war der Wiedererkennungswert Grund für unbändige Heiterkeitsausbrüche. Die angekündigte Verständnis-Werbung zeigte jedoch schnell Erfolge: Nicht nur mit dem passenden Getränk für den männlichen Partner zur Pause. "Also", meinte eine Dame mittleren Alters abschließend zu ihrem Begleiter: "Jetzt weiß ich auch endlich, warum Du nie zuhörst - das liegt an Deiner leeren Biernebenhöhle!"
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Frauen verstanden - Publikum begeistert
Auftaktveranstaltung des Ortskulturringes Schafflund mit Comedian und "Frauenversteher" Carsten Höfer
Carsten Höfer
Carsten Höfer erklärt auf humorvolle Weise den Unterschied zwischen Mann und Frau
Schafflund/rmw - Im Rahmen des erfolgreichen "Kult(ur)-Abos 4 für 44" des Ortskulturrings Schafflund und Umgebung konnte die Vorsitzende Ilse Petersen wieder einen hochkarätigen Vertreter der deutschen Kleinkunstszene verpflichten: Carsten Höfer, der "Frauenversteher", präsentierte in der ausverkauften Aula des Schulzentrums Schafflund sein neuestes Programm.
Auch Frau Petersen wusste zu Beginn der Veranstaltung noch nicht, was ein "Frauenversteher" eigentlich ist. Vielleicht war sie am Schluss etwas schlauer. Sie konnte mit allerlei Bedienungsanleitungen versehen nun zumindest mühelos in die Rolle eines duschenden Mannes schlüpfen. Carsten Höfer verstand es, in einer Mischung aus Klischees und eigenen Theorien ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten, das die Zuschauer zu begeistertem Applaus und lauten Lachsalven mitriss.
Seine Themen kreisten um die bekannten Vorurteile über Männer und Frauen. Männer erledigen eine Sache zur Zeit, diese genau und gerade, Frauen viele Dinge gleichzeitig. Dass Männer gerne Bier trinken, ist an sich nichts Neues, interessant war Höfers Theorie. Männer haben nämlich eine Biernebenhöhle, die direkt mit dem Sprachzentrum verbunden ist, Frauen nicht. Solche und andere Wortschöpfungen, teilweise unter der Gürtellinie, baute er ständig in sein Programm ein. Geschickt kommunizierte Höfer dabei mit dem Publikum. Einzelne Zuschauer wurden zwar erwähnt, aber nicht vorgeführt oder bloß gestellt. So war die Begeisterung schon in der Pause hörbar. Es wurde eifrig über die Theorien "diskutiert".
Das Fazit: Die Liebe hält Mann und Frau trotz aller Unterschiede zusammen. Auf dem Tourplan von Carsten Höfer erscheint Schafflund neben Duisburg, Köln, Münster, Erlangen. Da hat der Ortskulturring mal wieder eine hochkarätige Veranstaltung an Land gezogen. Die Vorstellung des aus Funk und Fernsehen bekannten Comedian war rundum gelungen.
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Die Emanzipation fängt in der Dusche an
Comedian Carsten Höfer erweist sich als echter Frauenversteher im Zweibrücker Kulturkeller
Carsten Höfer
Anstatt ein Stakkato an Gags und Pointen über das Publikum zu ergießen, reduzierte Carsten Höfer seinen Auftritt auf wenige Themen, die allerdings gründlich aufgearbeitet wurden. Die Kunst, vom anfangs gesponnenen Faden abzuweichen, um doch wieder dorthin zurückzukehren, beherrschte der Münsteraner perfekt.
Normalerweise bilden Frauen bei Kleinkunstveranstaltungen die Mehrheit des Publikums. Daher erstaunte es am Freitag, als im ausverkauften Kulturkeller der Maxstraße über die Hälfte der Kleinkunstfreunde eindeutig der Spezies Mann zuzuordnen waren. Das lässt auf den Wunsch nach Nachhilfeunterricht im Geschlechterkampf schließen, denn auf der Bühne stand Carsten Höfer, der einen Abend unter dem Thema "Frauenversteher" versprach.

Zugegeben, die Thematik war nicht neu und gehört zu den beliebtesten Standards auf der Kabarett- und Comedybühne. Frei nach dem Motto "Männer und Frauen passen nicht zueinander" wurden auch in Zweibrücken menschliche Eigenheiten genüsslich auf die Schippe genommen. Eine Herausforderung, zumal Höfer das Frauenversteher-Programm schon seit vier Jahren auf der Bühne zeigt. Trotzdem erwiesen sich die zwei Stunden für die 120 Zuschauer als überaus amüsant und genüsslich, denn der Künstler verstand es, mit großer Bühnenpräsenz und intelligenten Wortspielen prächtig zu unterhalten.
Besonders interessant dabei: Das Motto "weniger ist manchmal mehr" hat sich auch Varsten Höfer zu eigen gemacht. Denn statt, wie bei Comedians üblich, ein Stakkato an Gags und Pointen über das Publikum zu ergießen, reduzierte er seinen Auftritt auf wenige Themen, die allerdings gründlich aufgearbeitet wurden. Verblüffend., wie weit man vom anfangs gesponnenen Faden abweichen kann, um am Ende dann doch wieder dorthin zurückzukehren, wo man eigentlich hin wollte. Der 1969 geborene Münsteraner beherrschte diese Kunst perfekt.
Etwa, wenn er eine kleine Nachhilfestunde in der unterschiedlichen Art der Kommunikation erteilte. "Männer sind strukturiert!" lautete eine der Thesen, die bei aller Satire durchaus einen großen Kern der Wahrheit enthielt. Daher redet in einer Gruppe aus Vertretern des starken Geschlechts auch immer nur einer, während die anderen aufmerksam und schweigend zuhören. Frauen hingegen beherrschen die Kunst des Multitasking. "Die können sich unterhalten und gleichzeitig bei der Kellnerin Getränke bestellen!" Sogar Mineralwasser und Holundersaft, denn im Gegensatz zu den Männern fehlt Frauen die so genannte "Biernebenhöhle", ein Kanal, der direkt zum Sprachzentrum führt und dieses erst im gefüllten Zustand aktiviert.
Wie aber soll man das Problem der unterschiedlichen Bewältigung alltäglicher Situationen lösen? Durch Einfühlungsvermögen, empfahl Carsten Höfer, und gab gleichzeitig Tipps zur praktischen Verhaltenstherapie. Frauen sollten einmal wie Männer duschen und umgekehrt. Bei der genüsslichen Schilderung dieses erstaunlicherweise höchst unterschiedlich absolvierten Vorgangs fühlte sich sicherlich so mancher im Publikum ertappt. Besonders bei den nicht immer ganz appetitlichen, dafür aber höchst intimen Details, die normalerweise kaum in der Öffentlichkeit erörtert werden.
Auch auf das Problem der rückläufigen Vermehrungsfreude hierzulande wusste Höfer eine Antwort. Kinder solle man einfach mal als Statussymbol sehen. Denn laut Statistik kostet der Nachwuchs seine Erzeuger bis zum 18. Lebensjahr rund 200 000 Euro. Eine Tatsache, die doppelverdienende kinderlose Paare ziemlich blass aussehen lässt, wenn sie mit ihrer 140 000 Euro teuren Luxuslimousine punkten wollen und zur Antwort nur "Guck mal, was hier über den Teppich krabbelt!" erhalten. Wen wundert es da, dass die kleinen Racker zu wahren Majestäten der Familie avancieren, die stets von Papa und Mama bespaßt werden wollen? Hofknicks und Verbeugung vor einem Kleinkünstler, der in Zweibrücken für wahrhaft königliches Amüsement sorgte.
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Höfer kennt den großen Unterschied
Carsten Höfer
Carsten Höfer
Nentershausen. Es war ein Kunstgenuss, der auf Initiative von Mitgliedern der Ortsgemeindevertretung und Ortsbürgermeister Hans Jürgen Greiser im Bürgerhaus Nentershausen im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen angeboten wurde. Stargast war der Kabarettist und Schauspieler Carsten Höfer, der im Bürgerhaus rund 150 Besucher mit seinem 90-Minuten-Programm begeisterte.
Der aus dem nordrhein-westfälischen Münster in den Westerwald angereiste Kabarettist ist vielen bekannt aus den derzeit in allen Fernsehkanälen laufenden Comedy-Programmen. Dabei hat sich Höfer einen Namen als Kabarettist gemacht, der mit spitzer Zunge und einem Augenzwinkern das Alltagsgeschehen aufs Korn nimmt. Bei Carsten Höfer klingen selbst Sprüche über Sex wohltuend, und sie entlocken dem Publikum mehr als nur einen Lacher und lang anhaltenden Applaus.
Die weiblichen und männlichen Besucher finden sich bei so mancher Pointe wieder. So haben Frauen nach Aussage Höfers Schwierigkeiten, aus ihrem riesigen Angebot im Kleiderschrank das passende Kleidungsstück herauszusuchen. Männer dagegen würden gerne Hemd und Hose vom Vortag wieder anziehen, sagt Höfer, dem man nachsagt, er sei ein Frauenversteher.
Das Publikum hat bei alledem einen Lachanfall nach dem anderen, und als es denkt, besser kann es nicht werden, kommt die Geschichte von "Seiner Majestät", dem Baby, das als "absoluter Pflegefall" auf die Welt kommt, über die Jahre hinweg (nach Abzug der Steuervorteile) 200 000 Euro kostet und nicht im Traum daran denkt, nach Abschluss des Studiums irgend etwas davon zurück zu zahlen, nicht mal auf Raten. Manche Frau verliert den als Baby einstudierten Augenaufschlag nie, der den Mann so willenlos macht, lernt das Punlikum. Am Ende erkennen alle: Schuld sind - wie immer - die frühkindlichen Erfahrungen. Auch bei Höfer. Seine sechs Jahre ältere Schwester hat ihn grüher immer als Mädchen verkleidet, weil sie eigentlich viel lieber ein Schwesterchen gehabt hätte.
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Warum Männer und Frauen sich nicht verstehen
Carsten Höfers Comedy-Show sorgte für zwei Stunden Dauerlachen
SCHWABACH - Der Münsteraner Kabarettist und Stand-Up-Comedian Carsten Höfer trat im "Gaswerk" auf und wusste dabei das Publikum mit seiner reißerischen Darbietung des "Frauenverstehers" zu begeistern. Und der Name war natürlich Programm.
Zahlreiche Tränen flossen im Laufe des Abends beim Publikum, Tränen vor lauter Lachen. Die Grundthematik seines Programms, der Unterschied zwischen Mann und Frau in alltäglichen Dingen, ist eigentlich kein Novum, keine geniale Neuerfindung im Genre der Stand-Up-Comedy. Regelmäßig treten andere Comedy-Größen wie Mario Barth oder Dieter Nuhr im Fernsehen mit ähnlichem Anliegen auf, nämlich den männlichen wie weiblichen Zuschauern ihren geschlechterspezifischen Unterschied auf humorvolle und überspitzte Weise aufzuzeigen.
Im Grunde nichts Neues und doch war es ein einmaliges Erlebnis, auf vollbesetzten, bunt durchgemischten etwas mehr als 100 Quadratmetern ein solch kurzweiliges, intelligentes und vor allem sehr lustiges Programm live zu erleben. Sein Show - gespickt mit engagierten körperbetonten Einlagen aller Art - über die Unterschiede zwischen Mann und Frau in klassischen klischeebehafteten Alltagssituation sollte den Zuschauern vor allem eines beweisen: Männer und Frauen reden aneinander vorbei.
Mit wunderbar überspitzten Beispielen unterstrich Höfer seine These, oftmals untermalt mit witzigen und bisweilen bizarren medizinisch-wissenschaftlichen Erklärungen, wie etwa dem Zusammenhang zwischen der männlichen Biernebenhöhle und dem daran angeschlossenen Sprachzentrum. Oder die nur allzu bildlich dargestellten Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein beim Thema Duschen.
Gerade Höfers abwechslungs- und geistreicher Wortschatz heben ihn wohl von anderen Genrekollegen ab. Vor allem hatte er aber auch das nötige Gespür dafür, das richtige Tempo in seiner Show zu wählen. Erst als er merkte, dass das Publikum sich auf ihn eingestellt hatte, auf seinen Witz und seine Pointen, zog er mit der Geschwindigkeit, aber auch mit der Intensität in Gestik, Mimik und Lautstärke an. Damit vermied er, das Publikum am Anfang mit "zu viel des Guten" zu überrumpeln.
"Frauenversteher" war ein echtes Erlebnis für jeden, der zwei volle Stunden Dauerlachen vertragen konnte. Ein vergnüglicher Comedymix von einem Mann, der hochkarätiges Gentleman-Kabarett verspricht und zeigt.
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Mit Röcken zwangsfeminisiert
Kabarett - Carsten Höfer begeisterte als "Frauenversteher" zweimal im ausverkauften Café Extra
Carsten Höfer
Unters Publikum mischte sich der Kabarettist Carsten Höfer bei seinen beiden Auftritten im Büttelborner Café Extra.
BÜTTELBORN. Wie herrlich könnte das Leben sein, hätte frau nur einen jener ungemein verständnisvollen Frauenversteher zu Hause. So einen wie den Kabarettisten Carsten Höfer. Mit seinem Soloprogramm erhielt er am Wochenende auf der Büttelborner Kleinkunstbühne selbst von seinen Geschlechtsgenossen frenetischen Applaus.
Da die Eintrittskarten für seinen Auftritt am Freitagabend binnen weniger Stunden ausverkauft waren, gab Höfer auf Einladung des Kulturamtes der Gemeinde am Samstag eine ebenfalls ausverkaufte Zusatzvorstellung. Wer den "Frauenversteher" noch einmal erleben will, hat am Montag (5.) ab 21.15 Uhr auf dem Fernsehsender PRO 7 Gelegenheit dazu. Höfer ist im Finale des "Comedy Hot Shot 2003" und hat während der Sendung fünf Minuten Zeit, sein reichlich vorhandenes Comedy-Talent unter Beweis zu stellen.
Ein wenig länger, nämlich 90 Minuten, ließ sich Höfer im Café Extra Zeit, seine Kenntnisse über die Damenwelt preiszugeben. Er weiss, wie Mann sich als Frau fühlt, schließlich war er bis zu seinem zwölften Lebensjahr selbst eine. Wie das passierte? Wer als Junge die dunkelbraunen, kratzigen Wollstrümpfe seiner Schwester auftragen muss, kennt sich aus mit Frauen. Höfer hatte schon im Mutterleib ein schlechtes Gewissen, ein Mann zu werden ("Die Zellteilung ließ sich aber nicht mehr aufhalten") und er wurde von der resoluten Schwester mit Röcken zwangsfeminisiert.
Derart geprägt, hatte der Glatzkopf aus Münster das weibliche Geschlecht in Büttelborn im Handumdrehen für sich eingenommen. Wissende Lacher über das Verhalten von Männern nach einer lapidaren Schnittwunde steigerten sich zu regelrechten Lachattacken, nachdem Höfer geschlechtsspezifische Unterschiede beim Duschen wort- und gestenreich erklärte.
Ausgiebig widmete er sich der Ursachenforschung für gegenseitige Missverständnisse: Die weiblichen "Subtexte" sind schuld. Während Frauen links sagen und rechts meinen, reden Männer stets geradeaus. Höfers Tipp: Frauen sollten Themenkärtchen an redefaule Partner verteilen, Männer Vokabelhefte für die Subtexte anlegen.
Obgleich Carsten Höfer ein allzu bekanntes Klischee bediente, brillierte er mit außerordentlichem schauspielerischem Talent und spritzigen Texten. Umwerfend komisch auch seine Werbepersiflagen mit Backgroundsound.
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Rätselhafte Lust
Carsten Höfer spielte den "Frauenversteher"
js. Die meisten kenne ihn wohl aus dem Fernsehen, andere aber auch von der Bühne. Carsten Höfer, Markenzeichen kahlgeschorener Kopf und die stattliche Größe von 1,96m, tourt derzeit mit seinem Kabarett-Programm "Frauenversteher" durch die Lande. Er ist ein Mann, der mit seinem Programm etwas zum Weltfrieden beiträgt, indem er versucht, zwei Welten - Mann und Frau - die an sich absolut nicht zusammenpassen, sich aber trotzdem wie Magnete anziehen, etwas verständlicher zu machen. Ja, er versteht sie wirklich, die Frauen. Wie sie mit Subtexten kommunizieren, Shampoos mit mindestens 95 Vitaminen kaufen und was sie wirklich meinen, wenn sie "es tut mir leid" sagen - nämlich: "Das wird dir noch leid tun". Aber auch das Rätsel Mann versucht Carsten zu entwirren - was sie im Badezimmer treiben, wie man eine Mordsgeschichte definiert und warum ein Mann mit einem Ikea-Schrank und einem rechten Winkel bereits überglücklich ist. Und dann erlebt er den "sakralen Moment der Wasserwaage".
Als das Publikum im Wiesbadener "thalhaus" bereits einen Lachanfall nach dem anderen hat und denkt, besser kann es nicht werden - wird es besser. nach der Pause läuft der Comedian zur Hochform auf und "wo wir doch schon so eine familiäre Atmosphäre haben", so Carsten, plaudere er mal aus dem Nähkästchen. Auf urkomische Art erzählt er dann von seiner Zeit im Mutterleib und die ersten schweren Jahre seines jungen Lebens. Und dann sorgt er noch einmal für Lachtränen, als er das nächtliche Geschehen in einer jungen Familie persifliert.
Er schloss den Abend mit einer Hommage an die Liebe ab - ein Mix aus (berühmten) Filmzitaten wie "Na, Kleines, bist du schon mal in der Wüste gepflückt worden?" Und das Publikum bedankte sich mit einem donnernden Applaus. Carsten Höfer - ein Spitzencomedian, Meister der Grimassen und Zauberer der bissigen Seitenhiebe, die aber (fast) nie zu weit gehen. Ein Erlebnis ist er, ein warmherziges fast schon, und eine heiße Empfehlung an jeden, der mal wieder großartig unterhalten werden will. Ein Wiedersehen mit ihm gibt es im "thalhaus" vom 18. bis 20. November.
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"Frauenversteher" live und im Radio
Carsten Höfer sendet auf allen Kanälen
Carsten Höfer
Für den Anfang schon nicht schlecht, doch ein wahrer Frauenversteher braucht mehr als nur ein paar Blümchen: Carsten Höfer sagt im Radio und auf der Bühne, wie das funktioniert.
Münster. In der deutschen Kabarett- und Comedy-Szene genießt Carsten Höfer einen exzellenten Ruf. Einschlägige Auszeichnungen und erfolgreiche Tourneen zeugen davon, dass sein Name weit über Münster hinaus ein Begriff ist. Dies verschaffte ihm dann auch die Möglichkeit, an verschiedenen Comedy-Projekten im Fernsehen mitzuwirken.
Bei Schulte-Brömmelkamps verbrachte er seine ersten Jahre, mit "Kappe App" machte er sich in Münster viele Freunde, heute steht er mit "Impro 005" auf der Bühne. Nun schickt Carsten Höfer sich an, mit einem neuen Projekt noch einmal künstlerisches Neuland zu betreten: Vom Valentinstag (14. Februar) bis zum Weltfrauentag (8. März) präsentiert er bei Antenne Münster eine tägliche Radio-Comdey mit dem Titel "Frauenversteher". Dabei trifft er unter anderem auf die Volleyballerinnen des USC, eine Blumenverkäuferin und viele andere Münsteranerinnen. Das Ganze gipfelt in einer Aufführung des Bühnenprogramms "Frauenversteher" am 9. März (Donnerstag) um 20 Uhr in der Halle Münsterland.

Die Westfälischen Nachrichten verlosen 3 x 2 Eintrittskarten. Wer gewinnen möchte, schreibt bis zum 24. Februar (Freitag) mit dem Stichwort "Frauenversteher" an die WN (Adresse und Teilnahmebedingungen im Kasten rechts).
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Spielerische Qualität ganz ohne Requisiten
Kabarettist Carsten Höfer als "Frauenversteher" im "Professorenhaus" - Stürmischer Applaus
Carsten Höfer
CARSTEN HÖFER unterhielt als "Frauenversteher" das Publikum im "Professorenhaus".
Bei Carsten Höfer wird die erste Reihe verschont. Das tut denjenigen gut, die sich bei einem Kleinkunstprogramm trauen, die vorderen Plätze zu besetzen. Und da sich auch in der ersten Veranstaltung des Studioprogramms in der neuen Saison überwiegend Frauen im voll besetzten "Professorenhaus" befanden, fühlten sich die ganz vorne verstanden: Sie wurden für ihren Mut belohnt.
Die für einen Kabarettisten nicht unbedingt typische Sensibilität kommt nicht von ungefähr. Carsten Höfer ist ein "Frauenversteher". So lautet nicht nur der Name des Programms, das beweist der Münsteraner mit fast jedem Satz.
Er weiß, wie Frauen sich in verschiedenen Situationen fühlen, warum sie so und nicht anders handeln, er kennt die Unterschiede zwischen Männern und Frauen und verrät sie dem Publikum.
Wie verhalten sich Männer und Frauen bei leichten Verletzungen? Zum Beispiel, wenn beim Gurkenschneiden das Messer abrutscht. Mit erstaunlicher Kenntnis der weiblichen Spezies stellt Höfer diesen wenig dramatischen Vorgang vor. Die männliche Seite spart er zunächst aus - "Männer schneiden keine Gurken. Sie erkennen die Gefahr im Voraus."
Allerdings muss er zugeben, dass dies nur für die klassische Rollenverteilung gilt, die ja inzwischen bekanntlich passé ist. "Heute können sich Männer nicht mehr drücken. Sie müssen Gurken schneiden." Und wenn dann das Messer abrutscht, hört der Mann die Totenglocke läuten.
Es macht Spaß, mit Carsten Höfer den weiblichen und männlichen Besonderheiten auf die Schliche zu kommen. Im Laufe des Abends gibt es manches Aha-Erlebnis. Frauen, die sein Programm gesehen haben, wissen jetzt, warum Männer so gerne in Baumärkte gehen und nur widerwillig ihre Partnerin zu Ikea begleiten.
Vor allem aber haben sie endlich verstanden, warum die Kommunikation zwischen Männern und Frauen nicht funktionieren kann. Frauen können ihre Gehirnhälften getrennt voneinander arbeiten lassen, was bei Männern nicht möglich ist. Um dies zu verdeutlichen, spielt der Kabarettist die Situation exemplarisch durch.
Er zeigt, wie eine Gesprächsrunde von Männern und eine von Frauen funktioniert, und warum dies auf eine Gesprächssituation zwischen Mann und Frau nicht übertragbar ist. Wie er das macht, das ist enorm unterhaltsam.
Der lange Münsteraner versteht es virtuos, weibliche und männliche Spezifika in verschiedenen Alltagssituationen vorzuführen und ihre komische Seite herauszustellen. Er ist ein Schnellredner, der komplexe Zusammenhänge in einem nicht versiegenden Redestrom darbringt; mal als lockere Plauderei, mal in der Form eines wissenschaftlichen Vortrags, mal als Erfahrungsbericht.
Carsten Höfer vertraut ganz auf seine spielerische Qualität. Er kommt ohne Requisiten aus und schafft es allein mit seiner Stimme, Mimik und Körpersprache nicht nur die männlich-weibliche Polarität brillant vorzuführen, sondern auch der lockeren Erzählung Komik und Spannung zu verleihen.
Das Publikum dankte dem Kabarettisten für den unterhaltsamen und aufschlussreichen Abend mit stürmischem Applaus.
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Witzige Nachhilfe für Frau und Mann
Carsten Höfer kommt mit liebenswerter Boshaftigkeit beim Publikum in Vechta an
Carsten Höfer
Die zahllosen Gesichter mit ausdrucksstarker Mimik des Carsten Höfer erfreuten das Publikum im Jugendhof Vechta.
Vechta (hvo) - Mit seinem neuen Programm "Tagesabschlussgefährte" begeisterte der Comedian Carsten Höfer beim 15. Kulturabend der Kolpingjugend Land Oldenburg im Saal des BDKJ-Jugendhofes in Vechta sein Publikum. Und das war zahlreich erschienen, hatte offenbar den Künstler von seinem Auftritt vor fünf Jahren an gleicher Stelle noch gut in Erinnerung.

Carsten Höfer nahm diesmal die Beziehungen zwischen Mann und Frau in "glücklichen" Ehejahren unter die Lupe und konstatierte: "Verheiratete leben länger, jedenfalls kommt es ihnen so vor." Die Unterschiede der Geschlechter diente als Grundlage für seine humorige Show. So holte er einen Gag nach dem anderen raus, ohne eine der beiden Seiten humoristisch zu vernachlässigen. Seine ausgeprägte Mimik unterstrich die Komik. Einerseits erteilte er Nachhilfe für Frauen, gab ihnen Tipps, wie diese ihre Männer auf die Fährte des für sie richtigen Geburtstagsgeschenks setzen sollten. Andererseits coachte er die männlichen Besucher, um ihnen klarzumachen, wie sie beim weiblichen Geschlecht Eindruck hinterlassen können.
Ausgeprägt beschrieb er die Kleiderordnung von Mann und Frau - gegensätzlicher geht es kaum. Ebenso beschrieb er lebhaft seine Einkaufserfahrungen mit Frauen. Die Reaktionen im Publikum verrieten, dass manche die von Carsten Höfer skizzierten Situationen offenbar am eigenen Leib erfahren haben. Im zweiten Teil des Abends erteilte er den Männern eine Lektion in Sachen Mode. Wenn Frauen sich fragen, "Hat der sich alleine angezogen?", ist guter Rat teuer.
Bei Carsten Höfer nicht. Er empfiehlt in diesem Fall seinen italienischen Herrenausstatter in Münster. Ganz nach dem Motto "Nach einer Beziehung ist vor einer Beziehung" beschrieb der Comedian den Umgang mit der Singlebörse im Internet.
Alles in allem, ein Abend voller liebenswerter Boshaftigkeit nah an der Realität des Lebens.
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Kein Gutschein für den Quicky in der Küche
Kabarett "Tagesabschlussgefährte" Carsten Höfer gibt TIpps fürs reibungslose Zusammenleben von Mann und Frau
Carsten Höfer
Carsten Höfer in Aktion
REGENSBURG. Woher weiß der das denn alles? - fragt sich Mann und auch Frau derzeit im Statt-Theater unentwegt. Und was zum Teufel ist ein "Tagesabschlussgefährte"? Carsten Höfer ist ein Kenner der Geschlechter und einer, der es hundert Prozent treffsicher auf den Punkt bringt. In seiner Allroundberatung in Beziehungsfragen lässt er keine Fragen offen.
Da steht er mit fast zwei Metern Größe im smarten Nadelstreifen und referiert über Männermode, falsche Geschecnke wie den "Gutschein für den Quicky in der Küche" und das erste Date. Wer glaubt, diese genial-rasant-schnelle Comedy würde sich auch nur einen Moment in den Fallstricken der Klischees verhaken, der wird zwei Stunden lang nicht eine Sekunde Zeit finden, darüber nachzudenken. So dicht sind Höfers Gags und Pointen, dass dem Publikum nur noch die Kapitulation bleibt und das, Tränen lachend und unter fassungslosem Kopfschütteln über diesen köstlichen Unsinn.
Wie der ehemalige "Frauenversteher" zum "Tagesabschlusspartner" wird, kann er empirisch belegen. Dazu vergnügt er sich beim Top-Angebot einer Disco im Ruhrgebiet - erlebt "Heiraten für eine Nacht": Eheschließung 23 Uhr, Scheidung vier Uhr morgens. Mit süffisantem Humor und einer akribischen Beobachtungsgabe luchst er dem Leben seine glänzende Comedy ab. Jeder zweite Halbsatz hat Wiedererkennungswert. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es um den Besuch im Baumarkt, das Kaufverhalten von Männern und Frauen oder um "ihre beste Freundin Claudia" geht.
Neu erfunden hat der Münsteraner Kabarettist das Thema Mann-Frau freilich kaum. Aber er hat es gepaart mit einer brillanten Dramaturgie, musikalischen Evergreens und einer beinahe lyrischen Erzählkunst, die jede von Höfers kleinen Episoden von der Geschlechterfront zu einem Hochgenuss machen. Carsten Höfer ist ein Meister der Mimik. Vom italienische Nobel-Herrenausstatter, über den schwulen Anzugverkäufer bis zum schmollenden Girlie. Elegant, intelligent und charmant oder der "hinterher bummelnde Trottel". Er hat sie alle drauf. Sollte man sich diesen "Tagesabschlussgefährten" gönnen? Aber ja! Unbedingt!
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Um 23 Uhr heiraten, um 4 Uhr wieder scheiden lassen
Carsten Höfer
Bad Homburg. Wer den Begriff "Tagesabschlussgefährte" noch nie gehört hat, der hat sie verpasst: die kabarettistische Aufklärungsstunde in Beziehungsfragen von Comedian Carsten Höfer.
In der Englischen Kirche gastierte er mit seinem neuen Programm "Tagesabschlussgefährte" und verhalf seinem Publikum und seinen Fans zu gehörigen Lachanfällen.
Für seine Zuschauer durchlebte er sämtliche Beziehungsphasen - vom Verliebtsein übers Heiraten bis hin zu Trennung und Scheidung - und zeigte, warum jede Phase ihren eigenen Humor hat. Die Idee für seinen Programmtitel fand er bei einem Discobesuch im Ruhrgebiet. Besagtes Tanzhaus warb mit einem besonderen Highlight: Heiraten für eine Nacht. Beginn um 23 Uhr, die Massenscheidung wird um 4 Uhr morgens vollzogen. Vom Lebensgefährten über den Lebensabschnittsgefährten hin zum Tagesabschlussgefährten - so ändern sich die Zeiten und in zwei Stunden Programm auch der Kabarettist. Als genauer Beobachter gewann Carsten Höfer jeder Situation ihren Witz ab, ohne dabei auf gängige Klischees abzuzielen. «Das Leben ist manchmal abgedrehter, als sich das der Kabarettist ausdenken kann», stellte er fest. Höfer sinnierte über die Unfähigkeit der Männer, Farben zu erkennen - weshalb Frauen ihnen gerne die Klamotten herauslegen - und erklärte, dass Männer das Einkaufen von Kleidung lieber outsourcen sollten, denn: "Frauen bummeln gerne auch mal sekundär", weiß Frauenversteher Höfer.
Auch wenn er mal abschweifte und sich fragte, warum es eigentlich kein Katzenfutter in den Geschmacksrichtungen Mäusegeschmack oder Wellensittichhack gibt: Höfer blieb dem Thema Beziehungen auf der Spur. Der Zweimetermann mimte den Italiener, bei dem er sich einkleiden lässt, den schwulen Anzugverkäufer und die "beste Freundin Claudia. Er war der Mann für zwei Stunden, den Mann und Frau ungern von den Brettern entließen.
Aber es wird bestimmt ein Wiedersehen geben. Schließlich besuchte Carsten Höfer die Kurstadt nicht zum ersten Mal. Bereits vor einigen Jahren hatte er als Frauenversteher in der Englischen Kirche gastiert. Schon damals sah ihn ein Homburger Ehepaar, das auch jetzt in der ausverkauften Englischen Kirche saß. "Er hat uns damals so gut gefallen, dass wir auch zu seinem neuen Soloprogramm gekommen sind." Enttäuscht wurden die beiden nicht. "Er hackt zwar ganz schön auf den Männern herum", gab die Frau zu bedenken, "aber seine Witze gehen nie unter die Gürtellinie."
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Dieser Mann hat ja allerhand kapiert
Der spargelwüchsige Carsten Höfer und sein zu kurzes Passwort im STATT-Theater
Carsten Höfer
Carsten Höfer
REGENSBURG. Also, meine Damen! Männer mögen nach getaner Arbeit ein wohlsortiertes Nachtmahl auf dem Tisch, anschließend soll ihre Gattin in Reizwäsche die Küche aufräumen und sie fast übergangslos zu einer flotten Nummer verführen - egal ob auf dem Küchentisch oder sonstwo. Sie soll dabei - bitteschön - weder nach Knoblauch noch nach Meister Proper durften... Auf der Hand liegt, dass so viel mal "Nach" ein böses Nachspiel haben kann, im Extremfall Trennung zwischen Tisch und Bett. Damit kennt sich Kabarett-Mann Carsten Höfer nach eigenem Bekunden bestens aus als mittlerweile allein erziehender Vater; und was ihn im damit verbundenen Reifungsprozess so alles umgetrieben hat, gibt der spargelwüchsige Münsteraner dieser Tage im STATT-Theater zum Besten - zum Allerbesten sogar.
Als "Frauenversteher" firmiert er auf seiner Web-Site, und es scheint: Der Mann hat tatsächlich allerhand kapiert. In Konsequenz persönlicher Lebenserfahrungen steht sein neues Programm unter dem Titel "Tagesabschluss-Gefährte" und vom Herbst an tingelt er damit durch die Lande. Geboten wird also jetzt eine Art Vorpremiere, und seine Versuchskarnickel - vornehmlich Damen vor dem Verfalls-Datum - quittierten diese wohlig mit Glucksen und wissendem Gelächter. Was Wunder!
Zum Stichwort "spargelwüchsig" ist zu bemerken, dass ein schöngeformter dicker Kopf ebenso zur Pflanzengestalt des Gemüses gehört wie andere körperliche Vorzüge; auf knapp zwei laufende Meter verteilt klappt das prima: Kein Haar auf dem Schädel, aber jede Menge Power unter der Gürtel-Linie - was dem Innenleben des Testosteron-gepuschten Hirnkastels offenbar keinen Abbruch tut. Denn Höfer analysiert glasklar und gut unterfüttert mit allerhand Fachwissen, was seit der Vertreibung aus dem Paradies Adam und Eva so um- und auseinander treibt: Mode, Auswahl und Erwartungshaltung bei Geschenken, unterschiedlichste Taktiken beim Versuch der Vermehrung - alles, was das alltägliche Zusammenleben eben von Himmel zu Hölle degenerieren lassen kann. Wobei der "Kleine Unterschied" wohl nicht genau zu lokalisieren ist.

Nicht immer jugendfrei

Fast zum Weinen, wie der Münsteraner - wunderschöne Hände übrigens - sich mit Erfahrungen bei Triathlon für verlassene Männer, Marathon und Chat-Room auseinander setzt. Da hat er als Passwort "Penis" eingesetzt und musste ein "zu kurz" schlucken. Sein Elend mag man ihm kaum abnehmen. Denn Höfer macht auch optisch ganz schön was her vom Nadelstreifen über Rosa-Streifen-Hemd bis zu schwarzen Kniestrümpfen, deren Geheimnis er erst zum Finale lüpft. Er empfiehlt sich als blitzgescheiter Komödiant mit bestechender Mimik, als hintergründiger Wort-Akrobat - und als einer, der Frauen ebenso versteht wie Männer. Ganz schön frech und nicht immer jugendfrei, aber doch immer pfeilgenau ins Zentrum der Geschlechter-Scheibe.
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Partner für eine einzige Nacht
Kabarettist Carsten Höfer präsentiert sein neues Programm im "thalhaus"
Carsten Höfer
Der Münsteraner Kabarettist Carsten Höfer testete sein neues Programm "Tagesabschlussgefährte" im "thalhaus". Das Publikum feierte ihn stürmisch.
Völlig recht hatte der Münsteraner Kabarettist Carsten Höfer, als er beschloss, sein neues Programm "Tagesabschlussgefährte" in Wiesbaden zu testen. Das Publikum im thalhaus feierte die Vorpremiere stürmisch.

Der "Frauenversteher" vom letzten Wiesbaden-Gastspiel - damals begab er sich in den Geschlechter-Kampf, untersuchte gängige Kommunikationsrituale - hat sich das auch ehrlich verdient.
Wir werden immer schneller, behauptet Höfer und zitiert zum Beweis das Superangebot einer Disco im Ruhrpott: "Heiraten für eine Nacht. Beginn 23 Uhr". Die Idee des Tagesabschlussgefährten war geboren. Mehrheitlich geht es im Programm allerdings nicht um die ganz schnellen und ganz jungen Paare, sondern um die Erfahrungen der Generation Ü30. Sie gründen auf dem praktischen Erleben des kleinen großen und vermutlich ewig währenden, oft verhängnisvollen Unterschiedes zwischen Mann und Frau.
Souverän in beiden Rollen, dekliniert Höfer die Beziehungskisten in (meist) brillanten Mini-Szenen, Dialogen, Wortspielen und gelegentlich auch in Kalauern durch. Was meint ein Mann, wenn er nach einem netten Party-Geplauder sagt: "Ich meld' mich dann"? Denkt er an die neue Bekanntnschaft oder vielleicht nur an irgendeinen alten Kumpel? Immer konkret nachfragen wann und bei wem er sich melden wolle, lautet Höfers heißer Tipp für Frauen, die Männer beim Wort nehmen und dann tagelang aufs Telefonklingeln warten, weil selbst anrufen nicht in Frage kommt.
Frauen bestehen darauf, mit unpraktischen Geschenken überrascht zu werden, lieben das Gespräch über die Beziehung und trennen sich, wenn die Beziehung stagniert. Bei Männern funktioniert alles anders. Sie lieben die Ruhe und Beständigkeit. Wenn die Frau oder Freundin sie verlässt, laufen sie Marathon wie Joschka Fischer oder hecheln sich durchs Triathlon in geblümter Badehose und mit sandigen Füßen ins Ziel. Verlassene Frauen träumen derweile selig vom Matriarchat, das Höfer anhand des Paarungsgeschehens von Bienenkönigin und Drohne so urkomisch darstellt, dass man sich kringelt.
Zugegeben, Männer und Mode oder Männer und Anzug-Kauf sind nicht unbedingt neue Themen, sondern Klassiker im Kabarett. Aber Höfer erweist sich als besonders guter Beobachter und wohl auch Kenner des partnerschaftlichen Alltags. Bei aller Überspitzung des Genres trifft er den Ton, die Mimik und die Gestik seiner handelnden Personen haargenau. Unschwer lässt sich der allgemeine Wiedererkennungseffekt an der Reaktion des Publikums messen: Die Frauen im Saal glucksen vor Vergnügen und die Männer brüllen vor Lachen.
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Komisch fürs Testpublikum
Vorpremiere von Carsten Höfers neuem Programm im K 9 ein voller Erfolg
Carsten Höfer
Zieht sich alleine an und sieht trotzdem gut aus: Bei der Vorpremiere seiner Show "Tagesabschlussgefährte" im K 9 machte Carsten Höfer eine gute Figur.
Das Konstanzer Publikum kennt ihn schon als den "Frauenversteher" und auch das neue Programm von Carsten Höfer verspricht in der endgültigen Fassung ein Erfolg zu werden. Zumindest die rund 180 Gäste, die dicht gedrängt im ausverkauften K 9 saßen, hatten einen Heidenspaß mit Höfers geistigen Ergüssen zum Thema "Tagesabschlussgefährte".
Da steht dieser zwei Meter lange Zappelphilipp auf der Bühne, ausgestattet lediglich mit einem Mikrophon, und erzählt stark lautmalerisch und mit vielen schnellen Gesten seine Geschichten, während sein Publikum so etwa bei jedem fünften Wort oder öfter wenigstens schmunzeln muss, wenn nicht gar in schallendes Gelächter ausbricht. Witzig, nett und glaubwürdig, kurz einen authentischen Bühnenkünstler kann man diesen Urlaubsberufsverleugner durchaus nennen, der sich weigert, in den Ferien für seine Gruppenmitreisenden Sondervorstellungen zu geben und sich daher als Geschäftsführer in der Zementindustrie ausgibt. Höfer beobachtet genau und kennt daher seine Pappenheimer. Ob das nun die hormongeschüttelten Pubertierenden sind oder die unterschiedlichen männlichen Schenkergattungen. Die Herren in Höfers Publikum werden es wohl nie wieder wagen, weiße Tennissocken mit Sandalen und kurzen Hosen zu kombinieren, die frisch verliebten Damen wissen jetzt, wie sie die vom nagelneuen Göttergatten erwarteten Geburtstagsüberraschungen tatsächlich auch kriegen. Bei Höfer lernen die Zuschauer was: Zum Beispiel wie alleinerziehende Väter ticken, warum sich 80 Prozent der männlichen Bevölkerung nicht selbst einkleiden kann beziehungsweise sollte oder aus welchem Grund der "Tagesabschlussgefährte" inzwischen den Lebensabschnittspartner abgelöst hat. Ganz zu schweigen von den Sorgen und Nöten der Drohnen im matriarchalischen Bienenstaat oder den mathematischen Gleichungen, mit denen frisch geschiedene Naturwissenschaftslehrer Frauen definieren. Schön ist auch, wie Höfer Gags wieder aufgreift und die dann in anderem Zusammenhang zweimal so komisch daher kommen.
Sichtlich erleichtert war der Künstler, als er nach der gut zweistündigen Show für die Zugabe auf der Bühne stand und sich bei seinem hochzufriedenen Publikum bedankte. So eine Vorpremiere sei immer eine Zitterpartie, sagt er. Schließlich ist die Reaktion dieser Zuschauer der Qualitätsindikator schlechthin. Jetzt wird also ausgewertet, gefeilt, geschliffen, so dass man sich auf die endgültige Fassung der Show wirklich freuen kann.
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Der Tagesabschlussgefährte
Carsten Höfer verspricht Gentleman-Kabarett und hält Wort. Intelligente und unaufgeregte Unterhaltung, die auf gängige Klischees und Humor unterhalb der Gürtellinie verzichtet.
Carsten Höfer ist ein verlassener Ehemann. Und weil er das ist, läuft er nicht nur Marathon, sondern macht auch Triathlon ("Mann kann vor seinen Problemen davonlaufen - und ich hatte eine Menge Probleme damals"). Zunächst schwamm, lief und radelte er in modischer Blümchenbadehose ("Ich war ja erst frisch verlassen") und mit dem alten Hollandrad ("Ich hatte ja so kurz nach der Trennung kein Geld").
Was Carsten Höfer als verlassener Ehemann aber vor allem macht: Er sinniert darüber, warum das Zusammenleben zwischen Mann und Frau mitunter so schwierig ist. Verpackt hat der Münsteraner Kabarettist das im Programm "Tagesabschlussgefährte". Am Freitagabend war er damit im kleinen theater herne zu Gast. Gut zwei Stunden lang plauderte Höfer darüber, wie aus dem Lebensgefährten, der wie im Fall seiner 40 Jahre verheirateten Eltern ein Leben lang bleibt, im Laufe der Zeit ein Lebensabschnittsgefährte wurde und heute manchmal schon nur noch ein Tagesabschlussgefährte ist - ein One-Night-Stand sozusagen, der aber geht, bevor die Nacht vorbei ist. Nicht immer ist das schlimm - zum Beispiel dann nicht, wenn sich die in der Internetsinglebörse angelachte Schönheit als gar nicht so schön entpuppt. In diesen Fällen geht Höfer lieber allein nach Hause und sieht sich einen "Historienfilm" an, in dem zwar einige historische Details völlig falsch sind, es dafür aber allerlei ausgefallene Reiter-Spiele gibt.
Eine Freigabe ab zwölf Jahren würde Höfer für sein Programm wohl nicht bekommen. Doch der Münsteraner driftet nie in Geschmacklosigkeiten ab, verzichtet fast gänzlich auf Unter-der-Gürtellinie-Humor und hält damit Wort, dass er Gentleman-Kabarett mache. Dazu gehört auch, dass er auf die gängigsten Männer-Frauen-Klischees verzichtet. So geht es bei ihm zum Beispiel zwar darum, dass Männer und Frauen durchaus unterschiedliche Auffassungen von erfolgreichen Shoppingtouren haben (der Mann will in 45 Minuten komplett neu eingekleidet sein, die Frau kann auch Bummeln ohne überhaupt etwas kaufen zu wollen), das Wort "Schuhe" fällt in diesem Zusammenhang aber nicht ein einziges Mal. Das ist äußerst sympathisch. Genauso wie Höfer selbst, der mit seinen intelligenten Späßen und seiner unaufgeregten Art vielleicht nie Stadien füllen wird, aber auch mehr als ein Geheimtipp sein sollte. Die Zuschauer im kleinen theater waren jedenfalls restlos begeistert.
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Gekonnte Grimassen und glasklar pointierte Sprache
Carsten Höfer gab am Freitagabend im Rahmen der Reihe "A la Minute" sein Programm "Tagesabschlussgefährte" zum Besten.
Um das Miteinander der Geschlechter dreht sich das aktuelle Programm von Carsten Höfer. Unter dem Titel "Tagesabschlussgefährte" begeisterte er am Freitag das St. Ingberter Publikum.
Carsten Höfer
Carsten Höfer bei seinem Gastspiel in St. Ingbert
St. Ingbert. "Wie lange dauert's noch? Ich hab' Hunger." Welche Frau kennt diese Sätze aus dem Mund ihres - sich zu diesem Zeitpunkt nahezu kindlich gebärdenden - Angebeteten nicht, wenn es um das Einkaufen geht?
Der Comedian Carsten Höfer aus Münster widmete sich am Freitagabend im Rahmen der Reihe "A la Minute" mit seinem aktuellen Programm "Tagesabschlussgefährte" der Thematik zwischen den Geschlechtern. Im gutbesuchten kleinen Saal der Stadthalle wurde da jedoch nicht einfach zum x-ten Mal das Dauerbrennerthema abgenudelt. Nein, da war jemand auf der Bühne, der wusste, wovon er spricht. Intelligente Premium-Comedy eines Mannes, der regelrecht dozierte. Nicht aber hochwissenschaftlich, sondern mit gekonnten Grimassen, glasklar pointierter Sprache sowie einer genialen Gestik.
Der frühere Teilnehmer am St. Ingberter Kleinkunstwettbewerb mag das Wortkitzeln und das Überzeichnen auf der einen Seite. Jedoch auch die Akribie, das den Finger in die Wunde legen und vor allem die Boshaftigkeit. Zurück zum Einkaufen: Da sollen, so Höfer, die Frauen sogar Tricks anwenden, wenn es darum geht, gleich zwei Kleidungsstücke zu erstehen. Verblüffende Erkenntnisse lieferte der allein erziehende Vater eines sechsjährigen Sohnes da und zeigte im Vergleich: Männer kommen aus der Umkleide und gebärden sich wie "Urmel aus dem Eis". Vor allem Frauen entdeckten das Beschriebene und lachten lauthals. Das konnten die Männer, die Fans von weißen Tennissocken in Sandalen, nicht so verstehen. Diejenigen, die sich mit dem "Du ziehst das an!" seit Jahren arrangiert haben und gut damit leben, schon gar nicht.

Raus aus den Klamotten

Schnell wieder raus aus den Klamotten und zurück aufs heimische Sofa, was beim Halbmarathon laufenden Unterhalter "Sofette" heißt. Und auch hier der Unterschied: Männer wohnen einfach so vor sich hin. Sie sind mit einer Zeitung, einem Bier und der Fernbedienung zufrieden. Entsprechend kurzatmig verkünden sie auch, wenn sie ihr Single-Dasein beendet haben.
Höfer doziert in einer Genauigkeit den umgekehrten Fall bei Frauen so, als sei man live dabei und habe regelrecht Kopfkino vor sich. Da kennt der Katzenliebhaber nichts. Auch die Hersteller von Katzenfutter sind vor den akademischen E-Mails des Stammkunden nicht sicher und müssen sich erklären, wieso das Zeug nicht nach Maus schmeckt. Doch binnen weniger Stunden erhielt er Antwort. Man habe dazu keine Zeit, da man sich mit der Erforschung von Hundefutter mit Briefträgergeschmack beschäftige. "Ätsch", Höfer.
Eine Antwort bleibt der Frauenversteher nicht schuldig. Nämlich, wieso er (Jahrgang 1969) schon so früh eine Glatze bekam. Das läge ja nur am Testosteron. Ja, davon habe er einfach zu viel und das drückte die Haare heraus. Gut, klar. Sprach's aus und widmete sich dem Thema Partnersuche. Nach einer gescheiterten Beziehung wieder jemand zu suchen, sei wie nach jahrelangem Koma wieder aufzuwachen.
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Frau liebt Entwicklung und Mann Stagnation
BÜRGERHAUS Carsten Höfer sorgt mit seinem Programm für pausenloses Lachen
Carsten Höfer
Carsten Höfer zog das Publikum in seinen Bann
NORDEN/ISH - Keine Frage: Einen solchen "Tagesabschlussgefährten" könnte man öfter gebrauchen. Carsten Höfer begeisterte am Sonnabend mit diesem Programm im Norder Bürgerhaus.
Ausverkauft, Warteliste - offensichtlich hat der Münsteraner vor sieben Jahren bei seinem ersten Auftritt in Norden, damals mit "Frauenversteher", einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Und wer das Glück hatte, eine Karte für den "Tagesabschlussgefährten" ergattert zu haben, ging nach knapp zweieinhalb Stunden Dauerlachen und -schmunzeln einfach zufrieden mit sich und der Welt nach Hause.
Im Grunde hat Höfer sein Programm von damals fortgesetzt. Männer und Frauen - wer hätte gedacht, dass es so vieles in der Beziehung gibt, worüber man so herzhaft lachen kann! Höfer beschreibt, wie unterschiedlich die Geschlechter mit einer Beziehung umgehen. "Frauen hassen Stagnation", erklärt der Komödiant. Die wollten die Beziehung immer weiterentwickeln, ja die Beziehung selbst immer wieder zum Thema machen. Das Problem: "Männer lieben Stagnation."
Von nun an nimmt Höfer beide Geschlechter aufs Korn, wobei der männliche Part vielleicht doch den ein oder anderen Seitenhieb mehr einstecken muss. Männer mögen zum Beispiel nicht einkaufen, sie sind "ziel- und ergebnisorientiert", Frauen aber lieben es zu bummeln. Was alles so banal, aber richtig klingt, wird bei Höfer zu einem Gag nach dem anderen. Immer wieder konnte man Frauen beobachten, die anerkennend nickten, offenbar traf dieser Herr da oben auf der Bühne immer wieder genau ins Schwarze. Spätestens, als er genauer auf die Kleidung der Herren im Sommer einging und bei der kurzen Hose angelangt war, wusste jede Frau, was jetzt kommen würde: die Tennissocken in den Sandalen...
Männer gehen in einen einzigen Laden und das auch nur, wenn es unbedingt sein muss, Frauen durchforsten die ganze Innenstadt. Frauen bummeln auch für ihren Mann und werden so zum Sekundärbummler, Männer können das Bummeln dann outsourcen...
Wortspielereien gehören bei Höfer dazu, sie treiben die Witze auf die Spitze. Längst hat er das Publikum für sich gewonnen. Was für ein Glück, dass schon zu Beginn die technischen Probleme auftraten und er ohne Mikrofon auf der Bühne stand. Man verstand ihn auch so prima - und wie schade wäre es gewesen, eine Hand ans Mikro zu "verschwenden". So blieb dem Künstler freie Hand, seine Texte neben gekonnter Mimik auch mit ebensolcher Gestik zu untermalen - einfach ein großer Spaß!
Der Mann kann sich prima selbst auf die Schippe nehmen. Wie bei seinem letzten Auftritt in Norden auch ist es die persönliche Note, die den besonderen Reiz ausmacht. Höfer erzählt immer von sich persönlich. Seine Geschichten leben davon, dass er sie aus seiner ganz eigenen, scheinbar (oder wirklich? - egal!) privaten Sicht sieht - und das Publikum hat immer das Gefühl, da vorn steht ein guter Bekannter, der könnte auch der Nachbar sein, der gerade ein Witzchen besonders gekonnt wiedergibt.
Nach der Pause - Höfer hatte alle Frauen instruiert, doch mal darauf zu achten, ob die Männer um sie herum sich wohl wirklich allein und selbstständig angezogen hatten - schwenkte er langsam in andere Bereiche. Da war auf einmal das Katzenfutter ganz wichtig, das er selbst für die Katze Muckel zu Hause braucht. Warum es keines mit Mäusegeschmack gibt oder mit Wellensittichhack, dafür aber solches mit Rinderstücken, fragt er. "Habt Ihr schon mal 'ne Katze gesehen, die ein Rind gerissen hat?"
Vom Katzenfutter geht es zu Höfers "entschwundenem Haupthaar" (wie war das noch mit dem Testosteron...?), dann zum Sport für verlassene Ehemänner. Selbst das wissen die Frauen im Saal: Marathon. Höfer lässt alle immer teilhaben, und die Leute machen begeistert mit.
Die Spezialistinnen wissen natürlich auch, dass man zum ANzug Kniestrümpfe trägt und dass die Schuhe zum Gürtel passen müssen - da hat der kleine Italiener, bei dem sich Höfer einkleiden lässt, zumindest aus Frauensicht vollkommen recht. Selbst das Nadelstreifenmuster der Strümpfe passt zum Anzug. Da kann nichts mehr schiefgehen, wenn sich der "Held" jetzt wieder auf die Suche begibt nach einer neuen Frau. Denn die erste, auch das hat Höfer den Zuschauern längst gebeichtet, hat ihn schon vor ein paar Jahren verlassen, so dass er sich mit seinem Sohn jetzt allein durchs Leben schlagen muss.
Aber das scheint nicht das Problem zu sein, denn Höfer hat seinen Humor nicht verloren, ganz im Gegenteil. In Nordern hinterließ er eine lachende Fangemeinde, die am Schluss noch erleben durfte, wie der Meister vorn die Schuhe auszog - und selbst daraus noch einen Gag machte...
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Auftritt mit Bravour und Biss
Carsten Höfer bot Comedy par excellence zum "Tagesabschluss"
Carsten Höfer
Reinfeld/gro - Wir werden immer schneller, weiß Carsten Höfer, der als "Frauenversteher" seit 2002 durch Deutschland tourte. Verliebt, verlobt, verheiratet - so sah das Leben unserer Eltern aus. Hieß es noch vor 50 Jahren "Lebensgefährte", so ist seit 1968 nur noch vom Lebensabschnittsgefährten die Rede. Doch die Welt hat sich gewandelt: Sie wird immer kurzlebiger, auch die Beziehungen. Sein Besuch einer Giga-Love-Beach-Party im Ruhrgebiet gab dem Frauenversteher zu denken. Hier kann für eine Nacht geheiratet werden. Ab 23 Uhr. Am nächsten Morgen endet die Beziehung. Die Idee des "Tagesabschlussgefährten" war geboren.
Als solcher begeisterte er sein mehrheitlich weibliches Publikum in der ausverkauften Milchbar in Reinfeld. In brillanten Mini-Szenen, Dialogen und geistreichen Wortspielen bot er einen Einblick in das alltägliche Beziehungschaos. Bei seinen Beobachtungen durchlief der Kabarettist und Stand-Up-Comedian aus Münster die verschiedenen Phasen einer Beziehung bis hin zum Single-Dasein. Schnell sprang er mit viel Biss, aber ebensoviel Charme von Geschichte zu Geschichte.

Bravo-Rufe und minutenlanger Applaus

So machte er zum Beispiel vor, auf welche Weise Männer und Frauen beim Klamottenkauf aus der Umkleidekabine heraustreten. Mit seiner umwerfenden, sehr wandelbaren Mimik löste er immer wieder Lachattacken aus. Auch die Geburtstagsgeschenk-Problematik kam nicht zu kurz. Frauen bestehen darauf, mit unpraktischen Geschenken überrascht zu werden. Die Auswahl sollte der Mann jedoch nie im Baumarkt treffen, wie Höfer eindrucksvoll demonstrierte. Auch sich selbst sollte der Mann nicht zum Geschenk machen - und sich nackt und mit einem Schleifchen um sein "bestes Stück" der Partnerin präsentieren, warnt er. Auch für Singles hatte Höfer Rat im Gepäck. Für seine Schilderung über seine Erfahrung mit einem Love-Chat erntete er (wieder einmal) anhaltenden Zwischenapplaus. Die ersten Probleme gab es bereits bei der Passwortsuche. Sein Wunschpasswort "Penis" wurde als "zu kurz" abgelehnt, die Alternative "Penisverlängerung" jedoch akzeptiert.
In allen angesprochenen Bereichen erwies sich Höfer als besonders guter Beobachter, traf den Ton, die Mimik und die Gestik seiner handelnden Personen haargenau. Die Zuschauer dankten ihm dafür und für die Bravour, mit der er das Mammut-Programm fehlerlos durchgezogen hat, mit minutenlangem Applaus und vielen Bravo-Rufen. Bei seinem Abgang konnte Carsten Höfer eine gewisse Erleichterung und Rührung kaum verbergen.

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Carsten Höfer unterschreibt den
Code of Professional Ethics der GSA
Ihre garantierte Sicherheit!
Öffentliches Vertrauen in die Professionalität, Ehrlichkeit, Fähigkeit und Integrität der hauptberuflichen Speaker ist die Basis für den zukünftigen Erfolg der German Speakers Association, ihrer Mitglieder und der gesamten Branche.

Deshalb müssen alle Mitglieder der German Speakers Association diesen „Code of Professional Ethics“ unterschreiben und einhalten. Damit weisen die Mitglieder auf den Bedarf in unserer Gesellschaft hin, einen fairen und gerechten Umgang mit allen Akteuren zu fördern.
Artikel 1:
Das GSA-Mitglied bringt seine berufliche Qualifikation und Erfahrung sowohl in seiner mündlichen als auch schriftlichen Geschäftskommunikation in ehrlicher Weise zum Ausdruck.
Artikel 2:
Das GSA-Mitglied tritt auf einem hohen professionellem Niveau auf, so dass das Ansehen seines Berufsstandes nicht angegriffen oder in Verruf gebracht wird.
Artikel 3:
Das GSA-Mitglied eruiert vor einer Präsentation mit großer Sorgfalt die Unternehmensstruktur, die Vorstellungen und Ziele des Kunden.
Artikel 4:
Das GSA-Mitglied vermeidet, weder mündlich noch schriftlich Material, Titel und Inhalte von anderen zu benutzen, es sei denn, es verfügt über die Genehmigung des Urhebers.
Artikel 5:
Das GSA-Mitglied begegnet anderen Referenten und Weiterbildern mit Respekt, Achtung und Wertschätzung.
Artikel 6:
Das GSA-Mitglied teilt sein Wissen und seine Erfahrung mit anderen Mitgliedern.
Artikel 7:
Das GSA-Mitglied bewahrt und respektiert die Vertraulichkeit von geschäftlichen und persönlichen Informationen von Kunden, Vermittlern und anderen Referenten.
Artikel 8:
Das GSA-Mitglied schützt die Öffentlichkeit gegen betrügerische und unfaire Praktiken und versucht, im Weiterbildungsbereich alle Verhaltensweisen zu beseitigen, die dem guten Ruf seines Berufsstandes schaden.
Artikel 9:
Das GSA-Mitglied nimmt Abstand von allem, was auf unfaire Weise den Marktzugang eines anderen Referenten aufgrund wirtschaftlicher Faktoren, Rasse, Glauben, Farbe, Geschlecht, Alter, Behinderung oder Herkunft erschwert oder verhindert.
Mitglieder der German Speakers Association sind Personen, denen die Interessen aller, die mit dem Beruf des Referenten und Weiterbilders in Kontakt kommen, am Herzen liegen. Sie wahren und fördern durch ihr Auftreten und ihre Arbeitsweisen das Ansehen des Berufsstandes.

Daher unterzeichnen die Mitglieder der German Speakers Association folgende berufsethische Verpflichtungen:

„Ich verpflichte mich zu Ehrlichkeit und Integrität und strebe in meinem Beruf und meinem Bildungsziel immer die höchstmögliche Servicequalität für meine Kunden an.“

„Ich verpflichte mich zu einer respektvollen, ehrenwerten und kooperativen Zusammenarbeit mit den anderen Vereinsmitgliedern sowie mit allen anderen, die Teil meines Berufslebens sind und werden könnten.“

„Ich verpflichte mich, die Anforderungen der German Speakers Association, ihre Satzung und diesen Code of Professional Ethics zu erfüllen.“

„Ich versichere hiermit, dass ich und keines meiner Organe nach der Technologie von Scientology bzw. L. Ron Hubbard arbeitet und dass ich dessen Technologie zur Führung meines Unternehmens und zur Durchführung meiner Projekte ablehne.“

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Carsten Höfer ist diplomierter Marketing-Experte und Inhaber des anerkannten Rusch Marketing Diploms, er ist darüber hinaus sogar Co-Moderator beim Rusch Marketing Diplom Lehrgang.
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